Literaturschock.de/ Steffis Bücherkiste.de
Susanne K.: Erzählst Du uns zuerst ein bißchen
etwas über Dich?
Markus H.: Was wollt ihr wissen?
Ich bin 1,89 Meter, zu schwer, immer schwarz gekleidet, weil es erstens schlank
macht und zweitens zu meiner Einstellung passt. Ich bin so ein Halb- Goth.
Wenn ich nicht gerade Bücher schreibe, arbeite ich als Journalist und
Fotograf, sitze in Stadtratssitzungen und Kleintierzüchterversammlungen,
um die Öffentlichkeit über Hundesteuerverordnungen und den preisgekürten
"Deutschen Widder" (eine Hasensorte) von Herrn A. aus B. zu informieren.
Das bildet einen schönen Kontrast zu Fantasiewelten, wie Ulldart oder
Shadowrun. Die Bodenhaftung geht niemals verloren, schon gar nicht, wenn man
in Schafsköttel tritt, weil man Drillingslämmer auf der Weide fotografieren
muss. Das erdet ungemein.
Steffi: HURRA! Ein Mensch (sogar männlich), der
gerne backt (man muss wissen, die Interviewpartnerin backt gerne - jedenfalls
eine davon *GG*). Ungewöhnliches Hobby! Wie kommt man dazu? Experimentierst
Du beim Backen gerne oder hältst Du Dich streng an Rezepte? Und verrat
uns doch Dein Lieblingsrezept (die Info mit dem "Gerne-Backen" stammt
übrigens von Deiner Website).
Markus H.: Ich habe festgestellt, dass meine Kochkünste für Nudeln,
Mikrowellengerichte und Rühreier ausreichen und ich von anderen Dingen
lieber die Finger lasse. Da habe ich es mal mit Backen versucht. Und siehe
da, DAS klappte wenigstens.
Ich half früher beim Plätzchen backen und fand den Geruch sehr lecker.
Das muss hängen geblieben sein. Kochexperimente überlasse ich gerne
anderen.
Rezepte werden von mir grundsätzlich zuerst mit den Originalangabe ausprobiert.
Sollten mir diese nicht zusagen, wird variiert und ausgebaut. Das geht bei
Muffins sehr gut.
Mein Lieblingsrezept?
Okay, es ist eine Eigenkreation und ich verrate es sogar detailliert. Aber
Vorsicht! Es macht ein wenig Arbeit....
Fürstliche Frühlings-Ecken der Finsternis
von Markus Heitz
Der Teig: 300g Mehl
1 Tl Backpulver
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
130g Margarine
2 Eier
Der Belag: 7 El Erdbeermarmelade (450g)
100g Zucker
½ Pfund Butter
2 Päckchen Vanillezucker
4 El Wasser
200g gehackte Haselnüsse
200g gehackte Mandeln
300g Schogetten (Vollmilch oder Herb; eine Mischung der beiden schmeckt sehr
gut)
1 El Zitronensaft
Der Frühlingstouch: 400g Frischkäse oder
400g 40%er Quark
Blütenhonig und Puderzucker
Zitronensaft
6 bis 7 Erdbeeren
100g Karamelsplitter
Zubereitung:
1. Die Zutaten für den Teig zu einem Knetteig verarbeiten. Eine Stunde
in den Kühlschrank legen und ruhen lassen. Danach: Auf dem Tisch ausrollen
und auf ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Die Erdbeermarmelade auftragen. Mit Zitronensaft beträufeln, damit
es nicht zu süß wird.
3. Butter im Topf zerlassen, Zucker, Vanillezucker und Wasser hinzugeben,
Masse kurz aufkochen lassen.
4. Nüsse und Mandeln unterrühren, danach die Masse gleichmäßig
auf dem Teig verteilen.
5. Im Backofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen lassen bis die Schicht knusprig
goldbraun ist.
6. Die Schogetten im Wasserbad schmelzen und die flüssige Schokolade
ganz dünn auftragen.
7. Den Frischkäse mit Honig, Puderzucker und Zitronensaft nach Belieben
abschmecken. Das Zitronig-frische sollte dabei aber im Vordergrund stehen.
Die Erdbeeren in Stifte schneiden und unterheben.
8. Das Gebäck in Rechtecke, danach durch Diagonalschnitte in Dreiecke
schneiden.
9. Danach die Frischkäse-Masse am besten mit einem Messer auf die abgekühlte
Schokoladenschicht auftragen und für die Optik die Karamelsplitter darüber
streuen.
..hat vermutlich 10000 Kalorien. Aber schmeckt verdammt gut!!!
Hinweis: Wegen des verwendeten Frischkäses bzw. Quarks, sollten die Fürstlichen
Frühlings-Ecken der Finsternis am gleichen Tag gegessen werden. Also
entweder viele Leute einladen oder kleinere Rezepte backen.
Notfalls überstehen es die F.F-E. d.F. ein bis zwei Tage im Kühlschrank.
Dessert-Tip: Die Karamelsplitter auf einem flachen Teller anhäufen. Dann
den wie oben zubereiteten Frischkäse mit einem kleinen Eisbällchenformer
zu Kugel drücken, in den Karamelsplittern rollen und mit Schokoplättchen
als Deko auf kleinen Tellern servieren.
Je nach benutztem Honig lassen sich interessante Geschmacksvarianten erzeugen,
z.B. Wald-, Akazien-, Tannen- oder Rapshonig.
Achtung! Der Frischkäse MUSS kühl sein, damit er die Kugelform behält.
Susanne K.: Ist das Dein erstes Interview, das Du gibst?
Was hat Dich zum Schreiben einer Fantasysaga bewogen?
Markus H.: Nein, es ist nicht mein erstes Interview.
Angeklopft hatten bereits "X-Zine", "Magic Attack", die
"Saarbrücker Zeitung", der "Pfälzische Merkur",
die "Rheinpfalz", der saarländische Rundfunk mit SR3, SR1 und
dem Schülersender "Unser Ding", die Studios von SWR3 in Mainz
und Kaiserslautern. Und im Fernsehen konnte man mich beim "Kulturspiegel"
sehen. Ein fünfminütiger Beitrag, für den wir einen ganzen
Tag lang drehten, was sehr lustig und unterhaltsam war.
Tja, als "Saga" war Ulldart gar nicht geplant.
Nach unendlich vielen Kurzgeschichten wollte ich selbst mal testen, ob ich
einen Roman in den Griff bekomme.
Es entstand 1998 eine vage Idee, die so in meinem Notizbuch steht: "Lascher
Prinz, der Macht übernehmen soll, hat aber keine Lust auf Staatsgeschäfte
und Hofstaat." ...dass daraus mal sechs Bände werden, hätte
ich anfangs selbst nicht gedacht.
Aber ich spürte beim Plotten rasch, dass die Story mehr hergibt, ohne
dass ich sie künstlich aufbauschen müsste. Es lief einfach, es passte
alles.
Fantasy deshalb, weil ich als Rollenspieler mit Fantasy über das "Schwarze
Auge" in Berührung kam. Das habe ich jahrelang gespielt.
Und davor fand ich Sagen, Märchen und Legenden immer ansprechend. So
kam ich von selbst auf die Fantasy-Schiene.
Was aber nicht heißt, dass ich mich darauf beschränken werde. Beinahe
eine Drohung, was?!
Steffi: Wie wächst man eigentlich so in einem
Ort wie Homburg-Einöd auf? *G*
Markus H.: Och, man steht morgens auf, isst und trinkt, und legt sich abends
wieder ins Bett. Tut man das mehrere Jahre lang regelmäßig, wächst
man tatsächlich! 1,89 Meter, sage ich da nur.
Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass es nicht so "einöde"
ist, wie man annehmen könnte. Zwei größere Städte (Homburg,
Zweibrücken) sind direkt in der Nachbarschaft, keine fünf Kilometer
entfernt. Und im "Dorf" ist immer was los.
Ansonsten ist eine nette "Aufwachsphase" gewesen: Grundschule, Gymnasium.
Keine Eskapaden, keine Katastrophen. Nur gelegentliche Leber-Härtetests
im jugendlichen Leichtsinn. Es dauerte lange, bis ich wieder Rotwein trinken
konnte... *g*
Susanne K.: Irgendwie machst Du ein bisschen den Eindruck,
ambitionierter Rollenspieler zu sein. Trügt der Eindruck oder hast Du
eine Rollenspiel"Vergangenheit"?
Markus H.: Jepp. Ich glaube, es waren mindestens 14 Jahre oder so.
Angefangen hat es mit DSA. In meinem Freundeskreis haben wir uns beinahe durch
alles gespielt, was es so gab, von Rolemaster, AD&D über Shadowrun,
Dark Conspiracy, StarWars, Justifiers, Traveller, Battletech und Vampire.
Anfangs kaufte man die Abenteuermodule, später schrieb man die Abenteuer
selbst, um sie besser auf die Gruppe zuzuschneiden. Spielleiter zu sein, machte
viel Spaß.
Jetzt habe ich leider keine Zeit mehr, Mist!
Steffi: Du hast ja mit dem freien Lektoratsredakteur
Ralf Reiter zusammengearbeitet. Wie kam es dazu? Und hat es Dir bei der Veröffentlichung
sehr geholfen?
Markus H.: Ich hatte mein Manuskript an Heyne geschickt, die es wiederum an
Ralf zum Lektorieren sandten. Er meldete sich daraufhin bei mir.
Ralf war mit Sicherheit eine Hilfe, weil er sich aus Überzeugung beim
Verlag sehr für Ulldart einsetzte. Seiner Ansicht nach gehörte es
"auf den Markt", wenn ich mich richtig an seine Worte erinnere.
Jetzt kann er sich eine Kerbe mehr machen, da es eine weitere Entdeckung von
ihm in den Druck geschafft hat.
Susanne K.: Die Kritiken Deiner Ulldart Saga sind bisher
fast durchgehend positiv. Hast Du bereits alle Fortsetzungen beendet und hast
Du bereits ein neues Projekt ins Auge gefasst?
Markus H.: Die Kritiken von der "Fachwelt" sind alle positiv, was
mich sehr glücklich macht. Die Reihe als solche ist schon lange fertig
und muss von Heyne nur gedruckt werden.
Ein neues Projekt?
Der dritte der Shadowrun- Romane ist abgeschlossen, ich gönne mir eine
kleine kreative Pause.
Danach schaue ich mal, was ich als nächstes angehe.
Ein Krimi würde mir Spaß machen, zwei historische Themen stünden
ebenfalls an. Erst geht es im September nach Irland, Urlaub machen und Eindrücke
sammeln.
Persönlich würde ich gerne an Ulldart weiterschreiben, wenn es der
Markt wünscht. Es ist eben mein "Baby", alles meins, von den
Kontinenten bis zu den Rassen, Ungeheuren, Göttern und Charakteren. Die
Saga endet zwar im sechsten Band, dennoch gibt es eine Möglichkeit, eine
neue Story in dieser Welt anzufangen. Mit den Überlebenden. *g*
Steffi: Wie siehst Du an sich die momentane Lage für
neue deutsche Autoren. Besonders in der Fantasy Branche. Du hattest ja wirklich
Glück, das Du gleich bei einem renomierten Verlag wie Heyne untergekommen
bist.
Markus H.: Glück gehört immer dazu, schätze ich. Ich hatte
Glück, dass mein Manuskript an Ralf geriet.
Wie die Lage für neue deutsche Autoren aussieht, kann ich schlecht beurteilen.
Vor rund zwei Jahren meinte Friedel Wahren, die damals bei Heyne war und jetzt
bei Pieper Weitbrecht ist, die Leser wollten nach langer Dominanz englischer
und amerikanischer Werke deutsche Autorinnen und Autoren lesen. Kann sein,
dass es immer noch so ist.
Ich weiß, dass die gesamte Buch- und Zeitungsbranche derzeit schwächelt.
Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung ließ sich darüber
ellenlang aus und machte wenig Mut. Verlage, egal welche, müssen stärker
als jemals auf die Zahlen schauen.
Da macht man sich als Nachwuchs-Autor natürlich Sorgen um sein "Baby".
Aber abschrecken sollte das niemanden: Manuskript schreiben, von Freunden
test lesen lassen, Feedback sammeln, an einen Verlag schicken! Kommt eine
Absage, dann schickt man das Werk einfach drei Monate später wieder hin.
Steffi: Welche Verlage haben vorher abgelehnt (sind
selber schuld *G*)?
Markus H.: Angeschrieben hatte ich vier. Goldmann, Bastei-Lübbe, Droemer-Knaur
und Heyne.
Von den ersten beiden gab es nicht einmal einen Hinweis, dass meine Manuskripte
eingegangen sind. Droemer-Knaur kam einen Tick zu spät. Da hatte ich
bei Heyne zugesagt.
Susanne K.: Vor allem für Fantasyautoren gibt
es im Internet viele Namensarchive, aber trotzdem stelle ich mir die stimmige
Namensgebung schwierig vor. Vor allem die - sehr schönen - Namen der
Götter (Lakastra, Taralea, Tzulan, Kensustria, Ulldrael...) fielen mir
beim Lesen auf. Die Namen vieler Hauptcharaktere klingen ein bisschen russisch
oder auch nordisch (Lodrik, Waljakov, Stoiko, Miklanowo...). Hängt das
mit Deiner Vorliebe klassischer Musik der russischen und skandinavischen Meister
zusammen? Nach welchem Vorgehen hast Du Deine Protagonisten benannt?
Markus H.: Ich nehme bekannte Namen, schmökere in Atlanten, lese sie
vorwärts, rückwärts, füge Silben ein, lasse welche weg
und bastle herum, bis sie mir gefallen. So war das bei den Göttern. Manchmal
hat man auch eine feste Vorstellung des Namens, der parallel zur Erschaffung
der Gottheit wächst.
Der erste Band spielt in Tarpol, in einem Land, das eben Russisch angehaucht
ist. Von daher sollten die Namen auch so klingen.
Gelegentlich landet man auch einen Zufallstreffer: Die Baronie Kasan hat in
der realen Welt ein Pendant, wie ich entdeckte, und ist die Hauptstadt der
tatarischen Republik innerhalb Russlands. Da denkt man, man erfindet etwas
neu und dann das!!!
Eine Ausnahme stellt mein Liebling dar, der im zweiten Band auftaucht und
den klangvollen Namen "Mortva Nesreca" trägt. So ziemlich das
Intriganteste, was ich jemals entworfen habe... Den Namen habe ich im Rahmen
meiner Magisterarbeit zum Thema "Historischer Vampirismus" aufgestöbert.
Man kann sich denken, dass mit der Fassade des netten Herrn etwas nicht stimmt.
Wörtlich übersetzt heißt es übrigens... Nee, dann verrate
ich zu viel. *g*
Steffi: Wie reagierst Du auf Kritiken (egal ob positiv
oder negativ). Nimmst Du sie Dir sehr zu Herzen oder ist es Dir eigentlich
total wurscht?
Markus H.: Über Lob freut man sich immer!
Gerade als Neuling, wo man kämpft, in der Flut von Neuerscheinungen wahrgenommen
zu werden und gegen die Platzhirsche auf dem Markt ein bisschen anzukommen,
ist jeder positive Rückmeldung ein Grund, einen Freudensprung zu machen.
Auf Anerkennung seiner Arbeit steht jeder. Warum sollte es bei mir anders
sein?
Ich bin nicht über Kritik erhaben, unterscheide aber schon, von WEM sie
kommt und WIE sie geschrieben ist. Ob sie fundiert ist, ob man sich wirklich
Mühe gegeben hat, vermeintliche Schwachstellen zu erklären, oder
ob sie einer Laune entspringt, die jeglicher Objektivität entbehrt und
nur zur Selbstbeweihräucherung des Rezensenten dient.
Wenn solche Sachen kommen, ärgerte es mich sehr, weil sie ungerecht und
ungerechtfertig sind.
Susanne K.: Liest Du bevorzugt Fantasy oder machst
Du auch Ausflüge in andere Genres? Und: Glaubst Du, dass Frauen bessere
oder schlechtere Fantasy schreiben?
Markus H.: Ich lese seit vielen Jahren schon nichts mehr, weil ich nur am
Schreiben bin. *g*
Ehrlich. Der Job als Journalist und Fotograf läuft parallel zum Romane
schreiben. Da ist verständlicherweise kein Platz für anderes.
Ich setze darauf, in meiner "kreativen Pause" endlich mal selbst
zu lesen.
Wenn ich was lese, dann hängt es nicht vom Genre ab. Ich schrecke, außer
vor Liebesromanen, vor nichts zurück. Ach ja, und Bedienungsanleitungen
gehören ebenfalls nicht zu meinen favorisierten Lektüren.
Uh, die Frauen-Frage.
Die beantworte ich glatt mit einer Gegenfrage: WARUM sollten Frauen bessere
oder schlechtere Fantasy schreiben?
Ich sehe keinen Grund darin, dass das Geschlecht eines Menschen Ausschlag
gebend für seine schriftstellerischen Talente sein sollte.
Es gibt Leute, die sagen, dass Frauen mehr Details in Liebesszenen legten,
während bei den Männern der Kampf expliziter beschrieben würde.
Aber ob dem so ist... Keine Ahnung.
Ähm, sollten Frauen tatsächlich bessere Fantasy schreiben, wäre
ich gerne eine geworden. *g*
Steffi: Du hast ja Germanistik studiert. Hat Dir das
für Deine schriftstellerische Karriere geholfen oder sind das für
Dich zwei Paar Schuhe?
Markus H.: Es sind zwei Paar Schuhe. Als hohe Literatur würde ich meine
Romane nicht bezeichnen, sie waren niemals als solche konzipiert.
Da würde ich eher das Geschichtsstudium hervorheben. Was man dabei für
Einfälle und Anregungen bekommt, so viel kann man gar nicht schreiben.
Susanne K.: Welches Buch liest Du im Moment?
Markus H.: Die Anleitung für meinen Laptop. *g*
Steffi: Hast Du Kontakt zu Deinen Lesern (außer
diesem schicken Interview hier *G*) und wie war bisher so das Echo auf Deinen
Zyklus "Die dunkle Zeit".
Markus H.: Ich habe schon einige Mails auf der Homepage bekommen, die alle
positiv waren. Ich antworte natürlich artig. Hätte ich keinen Kontakt
gewünscht, hätte ich die Möglichkeit nicht eingeräumt.
Es macht Spaß zu lesen, wie die Leserinnen und Leser auf die Ereignisse
im Buch reagieren. Was sie denken, wie es weiter geht.
Auch die Shadowrun-Gemeinde hat sich gemeldet, mit berechtigter Kritik an
Interna und sehr schönen Anregungen und vor allem Lob. Das beruhigt ungemein.
Freude über Freude!
Susanne K.: Wenn Du dich in eine Schublade stecken
müsstest. Welche wäre das?
Markus H.: Mh... in eine Sockenschublade. Dort ist es sicher kuschelig weich....
Oder doch lieber in die Satin-Bettwäsche-Schublade. Oder wie war die
Frage gemeint?! *g*
Steffi: Du hast ja auch schon in der Reihe Shadowrun
Romane geschrieben. Wie bist Du denn auf die Idee gekommen?
Markus H: Heyne und FanPro haben mich gefragt. So einfach kann es sein. Und
als ehemaliger Spieler kannte ich den Hintergrund.
Susanne K.: Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor
(Autorinnen dürfen natürlich auch genannt werden). Gibt es auch
ein Buch, dessen Erfolg Dir absolut unerklärlich erscheint?
Markus H.: Spontan fällt mir David Eddings ein. Und Barbara Hambley.
Ein unerklärlicher Erfolg? Nee, gibt es nicht.
Aber die Bundesprüfstelle könnte das Alte Testament mal unter die
Lupe nehmen. Da werden Tausende von Menschen vernichtet, es gibt Sex und Vorurteile.
Ob das was für kleine Kinder ist? Hey, bloß nicht ernst nehmen.
Auch Gott hat Humor. *g*
Steffi & Susanne K.: Vielen Dank, daß Du
Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast! Und viel Erfolg mit
Deinen weiteren Büchern!