Hier sind ein paar Meinungen aus dem Rezensions-Orbit zusammengetragen.

Inzwischen kamen noch einige neue Stimmen dazu , die Quellenangabe steht jeweils dabei und verhindert, dass Verlage oder die Schreiber beziehungsweise Schreiberinnen böse auf mich sein könnten. Ist doch kostenlose Werbung für die Rezensierenden.

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www.literaturschock.de

1. Band

Solch einen Anti-Helden wie den "Keksprinzen" gibt es selten: Der 15jährige Thronfolger hat ein Pfannkuchengesicht, ist dick, tolpatschig, unbeholfen, nicht gerade der Hellste, weinerlich und wehleidig. Er spießt seinen Zeh schon mal selbst mit den eigenen Sporen auf oder greift aus Versehen mit der Hand in die Klinge des eigenen Schwertes. Als "Strafmaßnahme" schickt ihn sein Vater weit weg in eine nördliche Provinz des Landes. Trotz all' dieser Charaktereigenschaften bemerkt man als Leser doch schnell, daß der Prinz sein Herz am rechten Fleck und ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden hat. Auch die anderen Hauptcharaktere sind sehr interessant: Waljakov, der düstere Leibwächter und Stoiko, der intelligente Diener. Es überraschte mich ehrlich gesagt, daß ich die Personen so schnell lieb gewinnen konnte.

Schatten über Ulldart überzeugte mich bereits auf den ersten Seiten mit seiner Spannung und seinem Humor. Das Lesen machte einfach Spaß! Vergleicht man Markus Heitz mit Wolfgang Hohlbein, so tut man ersterem Unrecht. Meiner Meinung nach, gehört der deutsche Autor eher in die Reihe von Dave Duncan, Barbara Hambly und Angus Wells.

Ich frage mich, wo sich diese tollen deutschen Autoren, die in der letzten Zeit vermehrt veröffentlicht werden, so lange versteckt hielten. Es bleibt nun also nur noch zu hoffen, daß sich Autor und Verlag mit den Fortsetzungen beeilen.--- Susanne K., 2002-06-18

Note: 1,5

2. Band

Die Spannung steigt: Krieg bricht aus im Lande Ulldraels und Lodrik ist von Verrätern umgeben. Der junge König sieht sich einem riesigen Heer von Feinden gegenüber, und um das Königreich Tarpol zu retten, sucht er Hilfe bei dunklen Mächten. Es scheint so, als ob Lodrik mit dieser Tat die gefürchtete Dunkle Zeit heraufbeschwört.

Leider endet das Buch sehr offen und man wartet sehnsüchtig auf den folgenden Teil, der erst im August erscheinen wird. Markus Heitz führt in diesem zweiten Band neue Charaktere ein - manche sind sehr sympathisch (wie der Pralinen essende König Perdór und sein Narr Fiorell), von anderen weiß man genau, daß sie bis in ihr innerstes bösartig sind, und die dritte Kategorie kann man überhaupt nicht einschätzen (auf welcher Seite steht die grünhaarige Kensustrianerin Belkala?). Auch dieses Buch ist spannend und witzig geschrieben: Insgesamt also eine sehr gelungene Fortsetzung von "Schatten über Ulldart" und ich bin gespannt, ob Markus Heitz dieses Niveau halten kann, bzw. noch weiter steigern wird.--- Susanne K., 2002-06-30

Note: 1,5

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www.alien-contact.de

Lodrik ist ein fetter, pubertierender Jugendlicher. Nicht weiter ungewöhnlich oder schlimm, wenn er nicht ausgerechnet der Prinz und somit Thronfolger des Reiches Tarpol wäre. Zudem lastet eine Prophezeiung auf ihm: Mit seinem Tod wird die dunkle Zeit wieder über den Kontinent Ulldart hereinbrechen. Kurzerhand wird der peinliche Prinz von seinem Vater inkognito in die Provinz Granburg gesteckt, wo er sich als neuer Statthalter die Hörner abstoßen soll und außerdem vor etwaigen Mordanschlägen geschützt ist. Ihm zur Seite stehen der geheimnisvolle Leibwächter Waljakov und der listige Erzieher Stoiko. Doch die Gegenseite hat Wind vom Versteck Lodriks bekommen, und ein Attentäter ist schon unterwegs.
Nach Harald Evers' Höhlenwelt-Saga betritt erneut ein frischer und unverbrauchter deutscher Autor die Fantasy-Bühne, und er macht seine Sache sehr, sehr gut. Sicher - es holpern noch ein bis zwei Dialoge, und auch Markus Heitz erfindet das Rad (der Zeit) nicht neu. Aber unterm Strich stimmt die Mischung: zwei Prisen Spannung, ein Schuß Humor und zwei Messerspitzen Andeutungen - schon ist man drin und kommt nicht wieder los.

Ein Sechsteiler soll seine Geschichte um Lodrik und die dunkle Zeit werden. Wenn Heitz sein Niveau hält, ist ihm ein fester Platz im Fantasy-Regal neben David Eddings und Maggie Furey sicher.-----Peter Sowade

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www.sciencefiction.de


Der junge Prinz Lodrik ist ein dicker, verwöhnter und völlig unfähiger Thronerbe. Gleichzeitig gibt es eine Prophezeiung, die die Rückkehr der dunklen Zeiten ankündigt, wenn er stirbt. Es muß also bald was passieren, den in seinem jetzigem Zustand wäre Prinz Lodric auf dem Thron nicht überlebensfähig. Als letzte Hoffnung schickt sein Vater, der König von Tarpol, ihn unter falschem Namen in die entlegene Provinz Granburg. Hier soll er als Gouverneur sich auf seine Rolle als Thronerbe vorbereiten, und gleichzeitig vor den Attentätern in Sicherheit gebracht werden. Erstaunlich schnell entwickelt er in der Provinz auf sich allein gestellt neue Fertigkeiten. Er lernt Reiten, Fechten, wird zum schlauen Politiker, sein Volk liebt ihn und er nimmt 20 Kilo ab.
Für meinen Geschmack geht die Verwandlung ein wenig schnell, da sich sein Charakter so völlig verändert, aber sonst würde er die Intrigen des abgesetzten Gouverneurs wohl auch nicht überleben. Bis hierhin ist das Buch ein gewöhnliche "Junge übernimmt schwere Aufgabe und erfüllt sie großartig Geschichte"
Richtig interessant wird der Roman erst, als herauskommt, daß die Prophezeiung über den Tod des Prinzen auch anders gedeutet werden kann: Der Prinz muß sterben, damit die dunklen Zeiten abgewendet werden können. Die Hohepriester des Lichtgottes Ulldrael schicken dem Prinzen bedenkenlos Assasine hinterher, und der Leser ist ständig am Zweifeln. Einerseits ist Prinz Lodric ein rechtschaffener, guter Mann, der versucht das Beste für die arme Bevölkerung zu tun, andererseits gibt es immer wieder Ereignisse, die ihn mit dem dunklen Gott in Zusammenhang bringen. Man weiß einfach nicht welche Deutung der Prophezeiung die Richtige ist. Ist der Prinz gut oder böse? Kommen die dunklen Zeiten, oder nicht?
Da dieses Rätsel bis zum Ende des Buches nicht gelöst wird, bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Teil des Zykluses.---Jörg Kupka

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www.helden.de

Auf dem Kontinent Ulldart herrscht vorwiegend die Religion des Gottes Ulldrael, der einst in einer großen Schlacht seinen Widersacher Tzulan und dessen ersten Befehlshaber Sinured besiegte. Seitdem herrscht Frieden auf Ulldart (zumindest im großen und ganzen), doch der Glaube sagt, das sobald das Jahr eine Schnapszahl ist, das Böse zurückkehren wird. Die Zeit vergeht, bis schließlich im Jahre 436 nach Sinureds Fall ein Mönch Ulldraels zum Visionär wird. Es ist ein grausiges Schauspiel, denn dem Mönch läuft nicht nur Speichel aus dem Mund und er blickt in die Leere, sondern aus allen seinen Körperöffnungen quillt Blut und er kann nur unter Husten und Würgen die Prophezeiung hervor bringen, diese da lautet: "Der Tadc...töten...Dunkle Zeit...Tadc...Gefahr...jemand...töten" Danach stirbt der Mönch und der einzige Zeuge benachrichtigt sofort den Kabcar (der König des Landes), dass sein Sohn, der Tadc, beschützt werden muß, damit die Dunkle Zeit nicht zurückkehren kann. Dieser Sohn namens Lodrik ist jedoch ein verwöhnter, dicker Faulenzer, der den ganzen Tag nichts anderes im Kopf hat als die nächste Mahlzeit und so gar nicht für die Königswürde geeignet ist. Nachdem diverse Erziehungsversuche gescheitert sind, beschließt der Kabcar schließlich, den Tadc unter falschem Namen in eine abgelegene Provinz zu schicken, wo er als Gouverneur fungieren soll, um endlich zum Mann heranzureifen. Anfangs überfordert mit seiner neuen Aufgabe, findet sich Lodrik mit Hilfe einiger Vertraute und Freunde bald in seine neue Rolle. Alles scheint gut, bis die Kirche die Prophezeiung neu auslegt und einen Attentäter auf den Tadc ansetzt, denn es kann ja sein, das die dunkle Zeit wieder kehren wird, wenn der Tadc nicht getötet wird...
Das Königreich Tarpol, in dem die Handlung spielt, lässt sich mit dem irdischen Russland im 17./18. Jahrhundert vergleichen. Zwar gibt es auch einige Fabelwesen dort, die aber nicht allzu oft anzutreffen sind. Die einzige Magie, die es noch gibt wird nur noch von Heilern beherrscht, die sich dafür mit einer verkrüppelten Gestalt abfinden müssen.

Die Charaktere werden sehr lebendig beschrieben und die verschiedenen Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen, läßt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Markus Heitz, der sein Debüt mit diesem Werk gibt, verwendet zwar in seinem Buch einige oft gebrauchte Motive, wie z.B. die Prophezeiung, doch das Interessante ist, das sie sich nicht eindeutig auslegen läßt, so der das der Leser nicht weiß, wer jetzt eigentlich "der Böse" ist. Auch das Klischee vom fetten, faulen Jüngling, der sich zum stattlichen Mann macht, wird sehr interessant und realistisch geschildert. Man fiebert richtig mit bei der Entwicklung Lodriks mit und wird auch selbst im Unklaren gelassen, wem der junge Prinz jetzt nun wirklich trauen kann und wem nicht.

Fazit:
Ein spannendes Buch, das ich allen, die mal etwas anderes als die klassische Fantasywelt voller Feen und Zwerge erleben wollen, empfehlen kann. Ich zumindest habe mir direkt den zweiten Band gekauft...---Natascha

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www.phantastik.de

(...)
Der deutsche Fantasy-Autor Markus Heitz bietet eine neue Welt an. Er entführt die Leserschaft in eine geheimnisvolle Welt mit zwei Sonnen und vier Monden. Allein schon durch die äußere Beschreibung der Welt macht er sie sehr geheimnisvoll. Hinzu kommen seltsame Wesen und dunkle Prophezeiungen. Am Ende des ersten Bandes dieser Reihe ist nicht ganz klar, ob Prinz Lodrik der Retter oder der Zerstörer der Welt sein wird. Markus Heitz lässt eigentlich alle seine Handlungsstränge offen. Er macht neugierig auf den nächsten Band. Als Autor versteht er es meisterhaft, den Leser zu fesseln und in eine unbekannte Welt zu entführen. Dabei schafft er es diese spannend zu erzählen, dass man sie gar nicht mehr verlassen möchte.--- Erik Schreiber

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Wegen der Vollständigkeit noch einmal die Begründung des Lektors, warum er die "Dunkle Zeit" beim Heyne- Verlag empfahl, vollständig nur nachlesbar in der NAUTILUS

Tragödie und Komödie - Der Narr und sein König
(...) Was der aus dem Saarland stammende Nachwuchsautor Markus Heitz in seinem Sechsteiler vorstellt, macht Spaß. Eine rasante, quirlige Fantasy-Serie, die verhalten startet und sich Schritt für Schritt und mit einem überbordenden Einfallsreichtum in ein Breitwandepos von Jordan'schen Dimensionen verwandelt, dabei aber die Kurve kriegt und im sechsten Band letztlich alles, was auszufasern drohte, zusammenführt. Immer mehr Stränge stoßen dazu, und mit dem unerfahrenen neuen Herrscher Lodrik wird der Leser ab Band zwei in die verwirrende Welt der großen Politik und der dämonischen Bedrohung geworfen, nachdem es im ersten Band hauptsächlich Andeutungen gab. Zur vollen Entfaltung kommt sein Epos erst ab Band zwei und drei. Und ab Band vier (...)

(...) Bei Nachwuchs- oder Hobby-Autoren, die sich an solch aufwändig gearbeitete Plots in nicht weniger aufwändigen Kulissen heranwagen, muss der Fantasy-Lektor fast immer den Daumen senken. Nur ganz selten kommt es vor, dass ein Debütant unter den Fantasy-Romanciers es schafft, die Versprechen einzulösen und die Balance zwischen großem Konzept und feinen Details zu halten. Heitz schafft es. Er füllt sein Universum mit Leben, und er unterhält sein Publikum hervorragend. Es wimmelt nur so von Diskursen und Aktionen, von lebendigen Haupt- und Nebenfiguren, grimmigen, edlen oder lächerlichen Völkern, Seitenhieben, durchbrochenen Erwartungshaltungen und Brüchen im Gut-Böse-Schema.
Die Dunkle Zeit ist eine Serie, die lebt und atmet. Ein Gegengewicht zum kommerziellen und kreativen Druck, den die marktdominierende angloamerikanische Fantasy ausstrahlt, und ein echtes Hoffnungszzeichen für deutschsprachige Fantasy. Heitz findet dabei das, was am wichtigsten ist: die eigene Stimme. Die Welt, die hier vor dem Auge des Lesers erschaffen wird, ist eine kreative Eigenleistung, reichlich handfest, frei von emotionalem Kitsch und alles niederwalzender Magie oder esoterischem Mumpitz, stattdessen werden politische Strukturen und Prozesse sehr leibhaftig diskutiert, so dass die Serie manchmal wie eine Polit-Satire wirkt. Selbst Intrigen und Tod haben dabei manchmal etwas Komisches, ohne dass es deswegen zynisch würde.
Die Serie ist aufmerksam gebaut und gerät kaum ins "Labern". Besonders gut gelingt die knackige Balance zwischen Tragödie und Komödie: Es darf mindestens so oft losgeprustet werden wie mitgezittert.
Eine echte Alternative zu den populären Fantasy-Serien, die zielgenau fürs Publikum geschrieben wurde und bei aller Farbenpracht stets ihre Story in die richtigen erzählerischen Bahnen lenkt. ---
Ralf Reiter, Nautilus

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...und nun die kritischste Stimme in der Runde: www.ma1stnews.de/literaturzirkel

Band 1: Prinz Lodrik, Thronfolger des Reiches Tarpol, macht seinem Vater wenig Freude. Damit das verwöhnte Bürschchen endlich erwachsen wird, schickt ihn der König in die entlegene Provinz Granburg, wo er inkognito die Stelle des neuen Statthalters einnehmen soll. So unfähig Lodrik wirkt - alte Quellen prophezeien ihm, sein Schicksal sei untrennbar verknüpft mit der Rückkehr böser Mächte. Doch wird er Retter oder Zerstörer sein? Das Böse bannen oder in die Welt zurückholen? Schon bei seiner Ankunft überstürzen sich die Ereignisse ...
Na, wer hätte das gedacht? Eigentlich habe ich mich nur über diesen Roman hergemacht, den eine Freundin (übrigens aus dem gleichen Grund) gekauft hatte, weil man einem deutschsprachigen Fantasy-Autoren einfach Beachtung schenken muss - es gibt davon ja nicht allzu viele und nur sehr wenig wirklich gute.

Und obwohl ich beim ersten Kapitel drauf und dran war, ihr das Buch gleich an den Kopf zu werfen (warum werde ich Euch schon noch verraten), möchte ich es nun doch weiterempfehlen. Während der ersten Seiten habe ich wirklich gelitten - diese Schilderungen, diese Dialoge, der ganze Stil erinnerte mich in fataler Weise an einige Aufsätze meiner Schüler; gut gemeint aber übertrieben und immer ein klein bisschen daneben.

Dann hörte ich zufällig, wie meine Schwiegertochter meinem Enkel im schönsten Graubündner Dialekt aus diesem Buch vorlas - und plötzlich stimmte alles!

(...) Dass Markus Heitz unterhaltsam schreiben kann, zeigt sich im Verlauf der Geschichte. (...) "Schatten über Ulldart" ist ganz sicher literarisch kein großer Wurf; auch gibt es viele Elemente, die uns aus einer ganzen Reihe anderer Romane von namhaften Fantasy-Autoren bekannt sind. Doch Anleihen bei großen Vorbildern sind weder schändlich noch langweilig, wenn sie einer guten Geschichte auf eine eigenständige neue Art nacherzählt werden.

Markus Heitz findet im Verlauf der Geschichte seinen eigenen Rhythmus. Seine Figuren bilden langsam einen Charakter aus. Es entwickelt sich ein Sog, der den Leser mitnimmt und es gibt genügend Wendungen, Andeutungen und Fragen, um Interesse am weiteren Fortgang zu wecken. Darin liegt sowohl die Stärke als auch die Schwäche des Romans. Einerseits erzeugen weder die Erzählweise noch die Elemente der Geschichte große Faszination, andererseits hinterlässt das (offene) Ende dieses ersten Bandes einen Stachel der Neugier.

Da weder Gewalt noch Sex eine übermäßige Rolle spielen, halte ich diesen Roman besonders für eine recht junge Leserschaft für geeignet, die sich auch nicht daran stören wird, dass es sich bei "Schatten über Ulldart" um eine durchaus konventionelle Geschichte handelt. Man kann man also sagen, dass es sich lohnt, sie zu lesen und auch den Zyklus "Die dunkle Zeit" weiter zu verfolgen. Ich glaube, dass man für eine gerechte Beurteilung dieses Werks erst noch den zweiten Band wird lesen müssen. --V.M.M. (2/2002)
Band 2: Es lässt sich schon am Umschlagtext erkennen, dass Markus Heitz auch bei diesem zweiten Band seiner Saga stilistisch immer noch ein bisschen daneben liegt. Allerdings hat er sich erzählerisch deutlich gesteigert und das lässt hoffen, dass im Folgeband weitere Schwächen ausgemerzt werden.

Die Geschichte jedenfalls ist spannend erzählt und die Charaktere seiner Figuren gewinnen kontinuierlich an Tiefe. Es lohnt sich also, hier weiterzulesen. --M.A. (03/2002)

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kurz und knackig:

www.scriptoria.de
Nach der "Hoehlenwelt"-Saga von Harald Ewers ist "Die dunkle Zeit" die zweite deutschsprachige Fantasy-Serie mit durchschlagendem Erfolgspotenzial. Band 2 ist ebenfalls bereits erschienen

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AMAZON

Was zu Anfang als relativ unbeschwerte Geschichte der Entwicklung eines Jünglings zum Mann daherkommt, gewinnt im Verlauf des Buches immer mehr Dimensionen hinzu. Man erfährt viel über die Geschichte Ulldarts, über soziale Probleme in Tarpol und über mögliche Konflikte mit anderen Ländern. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, die Orte sind lebendig beschrieben, Nebenstränge der Handlung sind niemals zu ausführlich und führen schnell zur zentralen Handlung zurück. (...) Denn dieses Buch hat eine besondere Qualität: Man möchte die Seiten fast schneller umblättern, als man sie lesen kann. Es gibt keinen Augenblick der Langeweile, und was kann man Netteres über ein Buch sagen? Die Fortsetzung wird mit Spannung erwartet. --Ute Wimhöfer, Amazon-Redaktion


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Saarländischer Rundfunk, SR1

"Eine blutige Prophezeiung des verehrten Gottes Ulldrael hat die Völker des Kontinents Ulldart gewarnt: Wenn sie nicht aufpassen, kehrt die Dunkle Zeit wieder. Hundertausende werden in blutigen Schlachten gegen monströse Unterweltwesen ihr Leben verlieren, Siechtum, Hunger und Verderbnis heimsuchen die Königreiche Tarpol, Borasgotan, Turis, Aldoreel und wie sie alle heißen. Keksprinz Lodrik ist die Schlüsselfigur im Drama der Götter und Menschenwesen... in ihm selbst ist der Kampf zwischen Gut und Böse angelegt. Hat er, gerade Kabcar, also König geworden, eben noch mit Wonne eine Hinrichtung selbst vorgenommen - wobei der Blitz in ihn einschlug - so schmiegt er sich jetzt schon wieder an seine Geliebte, die er aber nicht ehelichen kann, weil aus politischen Gründen eine andere auf der Liste steht. Mittendrin sind wir im schönsten Fantasy-Universum - kaum dass die ersten 50 Seiten von "Die dunkle Zeit" gelesen sind. Geschickt werden uns mehr oder weniger menschliche Personen untergejubelt, die Guten, die Bösen, die Zwischenwesen, die Götter und ihre Mythologie, vieles bleibt offen, damit es die Spannung auch 6 Bände hält. Dennoch ist die Psychologie nicht hölzern, je mehr wir über die Hauptakteure erfahren, desto mehr wachsen sie uns ans Herz. Und, Grundregel für Spannung, (fast) nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Außer der sehr modernen, pfiffigen, intelligenten und wilden Geliebten des Kaisers haben fast alle Handelnden ihre Untiefen, Brechungen und Geheimnisse. Hinter die wir natürlich kommen wollen... weswegen wir weiter lesen. Großartige Landschaftsbeschreibungen halten uns nicht auf, gerade das Nötigste wird geliefert, das aber sauber und gekonnt formuliert, teilweise sogar mit Bravour geschrieben, nicht zuletzt in den notwendigen Actionszenen. Knapp, knackig, einfach, aber nicht trivial - der Stil des jungen Autors aus Homburg muss sich nicht in der Vordergrund drängen, das würde in einem Fantasyroman nur stören. Nach den ersten zwei Bänden seines 6bändigen Werkes ist klar, warum sich ein auf Populäres eingeschworener Verlag wie Heyne auf die Veröffentlichung eingelassen hat. Gutes Lesefutter ist das, wie es die Fantasygemeinde liebt, entführt aus der Wirklichkeit, nervt nicht mit Plattitüden, führt die Fantasie erfolgreich durch die Aufgabe, eine bisher unbekannte Welt zu schaffen, ihre Mythologie, Geschichte und Personen zu entdecken, sich auf die Reise zu begeben und dabei diese Welt auch noch vor der dunklen Bedrohung zu retten. Markus Heitz, grade mal 30, könnte im Bereich der Fantasygeschichten eine große Zukunft haben." Gerd Heger, SR1 (saarländischer Rundfunk)

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Wolke-Script, Textagentur

Vielleicht ist ja eines der größten Komplimente, die einem Buch zu machen sind, dass man es nicht mehr aus der Hand gegeben und an einem oder zwei Tagen zu Ende gelesen hat. Der Roman, den Markus Heitz hier vorlegt, hat dieses Kompliment verdient.
Auch wenn einer nicht gerade ein eingefleischter Fantasy-Fan ist, wird er seinen Spaß haben an diesem lebendigen Text. "Schatten über Ulldart" ist nach der Verlagsmitteilung der erste Teil einer Tetralogie unter dem Titel "Die Dunkle Zeit", deren weitere Bände in Vorbereitung sind.
Ulldart ist ein imaginärer Kontinent. Auf der Karte sieht er ein bisschen aus wie Afrika, das aber ein wenig gequetscht auf der Seite liegt. Marokko, Mauretanien, Senegal, Mali - das entspricht etwa der Lage des Königreichs Tarpol, um das es hier hauptsächlich geht.
Ah! "Tarpol" ist ein Anagramm von "Portal", mal sehen, was das bedeutet.
Wir haben es mit Unterhaltungsliteratur zu tun. Die Story ist nicht besonders kompliziert - obwohl sie es auf ihre Weise dann doch noch wird. Ein leicht missratener Thronfolger wird zwecks Herstellung seiner Regierungstauglichkeit inkognito in die Provinz geschickt. Als junger Gouverneur macht er sich dort Feinde, was zu blutigen Szenen führt, die aber eher zurückhaltend beschrieben werden.
Lodrik, so heißt er (schade, kein Anagramm), lernt schnell, wird zum geübten Kämpfer und durchschaut die Schwächen des väterlichen Regimes. Reformgedanken, soziales Gewissen. Geheimnisvolle Fremde tauchen auf. Und dann auch Frauen, eine besonders, die Lodrik zeigt, dass Gott Ulldrael viele schöne Sachen erfunden hat, von denen der Prinz am Hof seines Vaters noch rein gar nichts mitbekommen hatte
...Das alles ist in einer geschmeidigen Sprache geschrieben, die immer im positiven Sinn schlicht bleibt, nie aufgesetzt wirkt. Anfängerfehler - es ist ja ein Erstling - werden vermieden.
Die Szeneschilderungen sind so plastisch, dass man gleich Bilder vor sich sieht, genau so wie auch die Gesichter der Akteure erscheinen, die auf so schöne Namen wie Rudgass, Jukolenko und Belkala hören. Die Konstruktion der Handlung ist zwar immer durchschaubar, verliert dadurch aber nicht ihren Reiz. Irgendwann wird Lodrik zum Faust: In einer schwierigen Kampfphase geht er einen Bund mit dem Teufel Tzulan ein, was ihm zwar zunächst das Leben bewahrt, aber auch jede Menge Konfliktstoff mit sich bringt.
Davon wird man in den kommenden Bänden lesen, immerhin heißt der letzte "Unter den Augen Tzulans". Wir ahnen, dass da noch Blut fließen muss.
Jedenfalls fällt am Ende des ersten Romans der Vorhang, und alle Fragen sind offen; denn Lodrik ...
Nein, das muss jeder selbst lesen, so ist das halt.
Markus Heitz ist Saarländer, lebt in Homburg und verdient sein Geld als Tageszeitungsjournalist.
"Weitere Romane in Vorbereitung", schreibt der Verlag auf dem Vortitel. Das klingt doch nun auch sehr offen - und Tarpol wäre das Portal zu einer echten Schreiberkarriere. Wolfgang Kerkhoff, Wolke-Script

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