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19.07.2016 12:16 Alter: 1 year

Noch mehr Wédōra-Bilder!

Dieses Mal raus aus der Stadt...


"Wédōra-Staub und Blut" (1.August 2016):
die Festung SANDWACHT

Bilder von Heiko Jung


"... Ein Schatten huschte über sie hinweg, der viel zu groß für einen Vogel war.
Verwundert blickte die Freunde nach oben.
Hoch oben kreiste eine Maschine mit langen starren Flügeln, einem riesigen Milan nicht unähnlich. Darunter hing ein gepanzerter Mann und lenkte den Apparat auf eine Weise, die sich Liothan nicht erschloss. Die lang gestreckte künstliche Vorrichtung schoss wie ein Pfeil durch das Blau des Himmels, die Bespannung reflektierte die helle Sonne und schillerte schildpattgleich in vielen Farben. Ein leuchtend grünes Banner flatterte am hinteren Ende der Konstruktion im Luftstrom.
„Was bei allen …“, entfuhr es Tomeija. „Menschen, die fliegen können?“
„Oha! Das sind Wédōras fliegende Einheiten, von denen ich erzählte. Sie steigen in Sandwacht auf, erinnert ihr euch? Gleiter, die den warmen Aufwind über der Wüste nutzen“, erklärte Kasûl. „Ohne diese heiße Luft schmieren sie recht schnell ab. Nachts sieht man sie selten, und der kleinste Sturm zerlegt sie in Einzelteile. ...“

"...Die Festung Sandwacht, dritter Teil
Kann es jemanden verwundern, dass sich die abstrusesten und grausamsten Gerüchte über die Festung verbreiten? Bei dieser Vorgeschichte?
Einige der absonderlichsten sind hier zusammengetragen:

Es heißt, es würden Menschen geopfert, um die Geister zu besänftigen. Die Opfer würden heimlich aus der Stadt entführt, meistens aus dem Viertel der Zugezogenen.
Der Berg, auf dem Sandwacht ruht, sei komplett mit geheimen Gängen durchzogen.
Die Ruinen bestünden aus Steinen, die Magie ausstrahlen. Das verkrafteten nur die wenigsten, und deswegen gäbe es so viele Verrückte.
Die Ruinen würden sich zu bestimmten Zeiten als ein Trugbild in all ihrer Pracht über die Mauern von Sandwacht erheben.
Die einstigen Bewohner kehrten zurück und würden die Festung erobern.
Es gäbe einen unterirdischen Gang bis in die Stadt.
Im Berg würde ein gigantisches Monstrum leben.
Es seien vierzehn Veteranen und ein Kommandant verschwunden, die sich in geheimen Räumen in der Festung verbärgen und darauf warteten, die Macht zu übernehmen..."