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DIE KLINGE DES SCHICKSALS
ET: 1. März 2018, Knaur Verlag




Der Teasertext:

>>>Danèstra, eine Abenteurerin und Kriegerin jenseits der 60, erwacht seit vielen Jahren manchmal beim Zubettgehen an neuen Orten in ihrer Heimat Nankān. Dann gibt es Aufgaben für sie zu lösen und für das Gute einzustehen. Zusammen mit ihren drei Töchtern, dem jüngsten Sohn und ihrem ungewöhnlichen Hund geht sie dieser ungewöhnlichen Pflicht jahrzehntelang nach, die Danèstra wohl für eine unbekannte höhere Macht erfüllt. Das brachte ihr den titelgebenden Spitznamen ein: die Klinge des Schicksals. Und das wiederum machte sie bereits zu Lebzeiten zu einer Legende und zur Romanfigur in Nankān. Gegen ihren Willen.
Einmal mehr erwacht Danèstra, dieses Mal mitten in einem Überfall. Eine Reisegruppe wird ausgeraubt und abgeschlachtet, eine Schwangere ist in größter Lebensgefahr. Somit ist Danèstra ihr Auftrag vollkommen klar: Sie rettet die blutjunge, werdende Mutter und damit das ungeborene Kind vor dem Tod.
Daraus ergibt sich unerwartet eine wesentlich größere Verpflichtung für ihre Heimat, was Danèstra zunächst nicht erahnen kann…
Und: Danèstra fragte sich in all den Dekaden niemals, ob sie nach dem Aufwachen die richtige Entscheidung traf, als sie hunderte Male eingriff und das Blatt wendete. Diese plötzlichen Zweifel beeinflussen ungewollt ihre Mission, die sie zusammen mit der jungen Hochschwangeren antritt.
Und ihre Verantwortung ist riesig: Nichts weniger als der Fortbestand eines ganzen Kontinents steht auf dem Spiel.
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Was ist im Buch zu finden?
Nun, eine neue Dark-Fantasy-Welt namens Nankān, zwei Karten und eine etwas andere Heldin. Dazu kommen weitere MitstreiterInnen und jede Menge Ärger sowie neue Formen der Waffen. Ich sage nur: Windbüchse. Unter anderem...:)
Das Projekt hatte ich schon sehr lange im Kopf, und es musste nach Wedora geschrieben werden.
Geplant ist DIE KLINGE DES SCHICKSALS als Solitärband, eine einmalige Geschichte, die in sich abgeschlossen ist. Wirklich wirklich... ;)

Hier noch die Karte dazu:


Hier mal eine Landkarte und ein kleiner Vorgeschmack auf die Welt von DIE KLINGE DES SCHICKSALS.

Nankān, die Halbinsel und Ort der Handlung, spielte in der Geschichte des Kontinents Yarkin niemals eine große Rolle. Erst als der Wald sich in all seinen fürchterlichen Formen und mit seinen Kreaturen ausbreitete und es sich herausstellte, dass es kein Mittel gegen ihn gibt, flüchteten die Menschen. Sie mussten dort hin, wo der Wald noch nicht wucherte: ausgerechnet auf das einst verlachte Nankān, das Anhängsel des Kontinents, über deren Einwohner man die derbsten Witze machte.

So schnell ändern sich die Gegebenheiten.

Schauen wir doch auf ein, zwei Länder, zum Beispiel das Königreich Lygäion.

Es hat einen König und eine Königin, die nicht miteinander verheiratet sein oder überhaupt etwas miteinander zu tun haben müssen. Der König herrscht traditionell über den Norden, die Königin über den Süden. Somit sind unterschiedliche Gesetze in Norden und Süden durchaus möglich. Die Entscheidungen für Lygäion werden gemeinsam getroffen und einstimmig gefällt.

Oder das Irrsal. Wie es der Name vermuten lässt, gibt es keinen König oder einen Herrscher, der alles kontrolliert. Manche Landstriche unterliegen Chaos und Anarchie, einige haben ihre eigenen Gottesstaaten ausgerufen, dann wiederum gibt es sogenannte Königreiche, Baronien und Grafschaften, allerdings meistens von falschen Adligen und Hochstaplern gegründet, die eine reine Willkürherrschaft führen. Bandenbildung ist an der Tagesordnung, und es finden sich immer wieder körperlich und geistig veränderte Menschen, die rätselhafte Wunder wirken können. Alles in allem ist es eine sehr instabile Zone, die einst viel größer war und von den anderen Reichen auf Nankān als Puffer angesehen wird. Aber der Wald dringt gnadenlos vor. Die größten und bedeutungsvollsten Städte sind Merirosvo, Taivasburg, Dornenfeste und Parnica. Aber leben wollte ich dort nicht…

Dann gibt es Besonderheiten wie Ebos. Die Herren der Insel, äußerlich zumindest normale Menschen, leben für ihre riesigen Crocodyle, von denen manche sagen, es wären Drachen ohne Flügel. Sie hegen und pflegen die Tiere, doch warum, das weiß keiner so genau. Niemand darf die Insel betreten. Die Herren von Ebos bieten Fährfahrten über den See an, kein Schiff ist schneller, denn ihre Boote werden von den tauchenden Echsen gezogen. Wenn die Crocodyle, auch Djidis genannt, Fischerboote zerstört oder Seesiedlungen überfallen haben, erscheinen die Herren von Ebos bei den Hinterbliebenen und bezahlen fürstliche Entschädigungen. Jegliche Eroberungsversuche scheiterten an der magischen Abwehr - und den Riesencrocodylen.

Eines der rätselhaftesten Länder noch: Bairi Yar, das im Grunde nichts anders ist als ein meilenlanger Damm zwischen den beiden titanischen Salz- und Süßwasserseen im Landesinneren. Die Dammwächter erscheinen mit Masken, niemand weiß, wie sie aussehen oder wie viele in der gigantischen Mauer leben. Sollte das Bauwerk brechen oder größeren Schaden nehmen, bedeutete es das Ende für die Anrainer. Denn Salz- und Süßwasser würden sich mischen, die Fische sterben und die Länder drumherum ein gewaltiges Problem bekommen. Die Menschen wissen um die Wichtigkeit des Damms und bringen den Wächtern Gaben für ihre Aufsichtsdienste.