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Wédōra – Staub und Blut
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Kinder des Judas

Leseprobe 3

 

 

10. Dezember 1731, Belgrad, Regierungssitz der Habsburger
in den eroberten osmanischen Gebieten

 

Viktor las unermüdlich. Die Bücher über die eroberten Gebiete mit den seltsamen Namen hielten ihn gefangen; selbst das Geschaukel der Kutsche beirrte ihn nicht. Eine Obsession solchen Ausmaßes war ihm selbst fremd.

In der wenigen Zeit, in der er nicht las, waren seine Gedanken bei Elvira. Sie war verheiratet gewesen, doch ihr Herz gehörte ihm allein. Mehr als einmal hatten sie mit dem Gedanken gespielt, nach Amerika zu flüchten und gänzlich neu zu beginnen. Vermögen besaßen sie beide genügend.

Dann war sie eine knappe Stunde vor einem Treffen mit ihm die Treppe hinabgestürzt, eine harmlose, achtstufige Treppe. Dennoch genügte das, um Elvira das Genick zu brechen.

Seitdem war seine Welt grau. Es würde kein neues Leben mit Elvira geben, kein eigenes Kontor und kein Leben im Stil eines Edelmannes. Die hochfliegenden Pläne waren Vergangenheit, zerstört durch so etwas Profanes wie eine achtstufige Treppe!

Als er nun, nach wochenlanger Reise, in Belgrad vor der Residenz des Gouverneurs ausstieg, rieb sich Viktor das linke, auf immer beschädigte Knie. Das Gelenk, hatte der Arzt gesagt, sei irreparabel; leider hatte er recht behalten.

Viktor hob die Augen, musterte den Bau und verfluchte die lange Treppe, die zum Eingang führte. Das Hinken grämte ihn inzwischen nicht mehr, es war ein Teil von ihm geworden und hatte ihm ein Accessoire in Form eines Gehstocks mit einem eingearbeiteten Degen beschert, wie es einem Mann seines Standes gebührte.

Er arbeitete sich Stufe um Stufe nach oben, reichte dem Diener sein Empfehlungsschreiben und wurde durch weite Flure zu D’Adorno geführt, der in einem hohen und sehr kargen Raum sein Dienstzimmer eingerichtet hatte.

Hinter dem gewaltigen, ausladenden Schreibtisch saß der Mann, den Viktor auf höchstens dreißig Jahre schätzte. Er sah verloren und klein aus, daran änderte auch die mit Orden und Abzeichen dekorierte Uniformjacke nichts. Jeder, selbst der eindrucksvollste Hüne, wäre hinter diesem Schreibtisch degradiert worden. Ein Sekretär stand neben D’Adorno und reichte ihm eben ein paar Unterlagen, nahm dafür zwei dicke Mappen an sich und sah den Besucher vorwurfsvoll an. Ein weiterer Diener schenkte eine heiße, schwarze Flüssigkeit in die Tasse des Gouverneurs, es roch nach starkem Kaffee.

»Ich grüße Sie, Herr von Schwarzhagen«, rief D’Adorno, der nun, auf den zweiten Blick und ohne den Eindruck des gewaltigen Tisches, doch mehr wie ein König denn ein Verwalter aussah. »Ihr Kommen wurde mir angekündigt.« Er bedeutete seinem Besucher, sich ihm gegenüberzusetzen. »Ich habe genau das Richtige für Sie: Mokka, türkisches Konfekt und gute Vorschläge.« Er lachte heiter.

Viktor verbeugte sich. »Vielen Dank, Marquis.« Er bekam von dem Diener Mantel, Hut und Stock abgenommen, nahm auf dem Sessel vor dem Schreibtisch Platz und kostete von dem unglaublich starken Getränk. Anschließend vertrieb er das Bittere in seinem Mund mit einem Eckchen des süßen, klebrigen Desserts. »Kriegsbeute?«, fragte er lächelnd.

D’Adorno lachte auf. »In der Tat, von Schwarzhagen, in der Tat. Die Türken wissen schon, wie man Mokka und Konfekt zubereitet. Jedenfalls habe ich in Wien noch niemals etwas derart Schmackhaftes zu essen erhalten.« Er trank ebenfalls einen Schluck. »Vermutlich wird mich beides zusammen eines Tages umbringen.«

»Dann hätten die Türken doch über Sie gesiegt, Marquis.«

»Das will ich ihnen nicht gönnen. Aber ich schwöre, von Schwarzhagen, dass zwei kleine Tässchen genügen, um mich mehrere Stunden wach zu halten. Ein echtes Teufelszeug.« D’Adorno gab sich zu allem Überfluss noch drei Löffel Zucker hinein und versenkte ein Konfektstückchen darin. »Mundet es Ihnen ebenso?«

Viktor nickte. »Es weckt in der Tat Tote auf, Marquis.« Er sah auf die große Karte mit den von den Türken eroberten ­Gebieten. »Doch nun erzählt mir etwas über die neuen Län­dereien des Kaiserreichs. Ist es dort denn noch immer ruhig, Marquis?«

»Sicher. Die Leute haben Prinz Eugen von Savoyen mit Tränen in den Augen begrüßt, als er sie von den Türken befreit hat. Man nimmt zumindest an, dass es Tränen der Freude waren.« D’Adorno nahm einen Zeigestock vom Rand des Schreibtisches, erhob sich und stellte sich unterhalb der Karte auf. »Aufgepasst, werter Herr von Schwarzhagen. Wir befinden uns hier.« Er tippte auf Belgrad. »Die Türkengrenze ist nicht allzu weit von uns entfernt, und ich möchte Ihnen nahelegen, dass Sie sie auch nicht überschreiten. Überlassen Sie das den Jägern, die für Sie Pelze herbeischaffen. Die wissen besser, wie man ungesehen die Seiten wechseln kann.« Die Spitze des Stocks fuhr die rote Linie entlang, und er wollte gerade noch etwas hinzufügen, als es klopfte und ein Mann eintrat. Den sehr teuren, aufwendig gestalteten Kleidern nach handelte es sich um einen Adligen. »Störe ich, Marquis?«

»Graf Cabrera! Welche Freude, einen Haudegen wie Sie hier zu sehen.« D’Adorno salutierte, und der Besucher erwiderte den militärischen Gruß. Viktor erhob sich und neigte den Kopf. »Kommen Sie heran, Graf. Ich berichte unserem jungen Freund hier gerade, was wir alles für das Kaiserreich erobert haben.« Das Ende des Zeigestocks legte sich auf Viktors Schulter. »Viktor von Schwarzhagen, der Sohn eines guten Bekannten und auf der Suche nach Pelzen, um Geschäfte damit zu machen.« Dann zeigte der Marquis auf den anderen Mann. »Hauptmann Graf Cabrera, früher gedient in Ungarn, heute mehr ein Freund und vermutlich aus reiner Neugier zu Besuch.« Die Männer schüttelten sich die Hände. Viktor dachte bei der Erwähnung von Ungarn sofort an den merkwürdigen Fall von Plogojowitz, dem lebenden Toten.

»Aus reiner Neugier«, bestätigte Cabrera und setzte sich auf den zweiten Stuhl, ein Diener eilte herbei. Gleich darauf hatte auch er Mokka in seiner Tasse und kaute auf einem Stückchen türkischem Honig, während D’Adorno sein Referat fortsetzte. Der Marquis hatte ihm eine Gegend ausgesucht, in der es gute Aussichten gab, mit vielen Jägern in Kontakt zu kommen und auf reiche Pelzvorräte zu stoßen. »Zobel, Bär, Wolf, Luchs – ­alles, was das Herz begehrt. Mit ein wenig Glück sogar Hermelin.« Er setzte sich, unterzeichnete ein bereits ausgefertigtes Dokument und schob es Viktor hin. »Gegen Zahlung dieser Summe, die ich hier notiert habe, dürfen Sie Handel mit Pelzen treiben, wie es Ihnen beliebt. Alle Pelze müssen natürlich nach Stückzahl und Wert aufgelistet werden, damit wir eine passende Abgabe erheben können. Auch das Kaiserreich möchte von Ihren guten Geschäften profitieren.«

Viktor langte unter seinen Mantel und zahlte aus der prallen Börse die genannte Summe mit reinen Goldmünzen. »Es ist mir eine Freude, mit Ihnen Geschäfte machen zu dürfen«, sagte er. »Sagen Sie, Marquis, gibt es in dem Landstück ebenfalls diese Untoten? Wie diesen Plogojowitz?«

D’Adorno goss sich einen weiteren Mokka ein. »Ich verstehe nicht, was …« Dann lachte er auf. »Oh, Sie meinen das abergläubische Geschwätz über Vampire?«

»Sie haben diese Flugblätter gelesen, wie ich vermute, Herr von Schwarzhagen?«, sagte Cabrera und sah keinesfalls be­lustigt aus.

»So ein Unsinn«, amüsierte sich der Marquis. »Die Blätter waren zwischen den Akten, die ich Ihnen sandte, nicht wahr?« Er schüttelte den Kopf. »Diese einfältigen Menschen saufen einfach zu viel von diesem schrecklichen Branntwein und haben die Mode der Türken übernommen, sich die eine oder andere Opiumpfeife zu gönnen, wenn Sie mich fragen.«

Cabrera räusperte sich. »Ganz so einfach ist es nicht abgetan, D’Adorno.«

Auf einen solchen Einwurf hatte Viktor sehnsüchtig gewartet. »Wollen Sie mir mehr darüber berichten, Graf? Ich bitte Sie darum.«

Cabrera musterte den jungen Kaufmann. »Sehr gerne. Beklagen Sie sich aber nicht bei mir, wenn das Gehörte Ihnen Albträume beschert. Mir selbst kamen zwei Fälle unter, bei denen ein zum Vampir gewordener Mann seinen Sohn heimsuchte und tötete.« Er bedeutete einem Diener, dass er Wasser haben wollte. »Weil mir diese Sache so merkwürdig vorkam, habe ich mich näher mit den Vampiren beschäftigt. Die Geheimnisse beginnen schon beim Namen. Upire, Vampire, Wukodlak – sie tragen viele Namen. Und sind dennoch überall gleich.«

»Hirngespinste, mehr nicht«, warf D’Adorno ein.

»Wohl kaum. Ich weiß vom Kammerrat der Grafen von Bar, den man nach Mähren geschickt hatte, dass die Bischöfe und Geistliche dort den Vampiren voller Ratlosigkeit gegenüberstanden«, konterte Cabrera souverän. »Sie erhielten keine Antwort, weil man es in Italien wohl für bloße Visionen oder für Einbildungen des Volkes hielt.«

»Und dann?«, fragte Viktor gebannt.

»Haben die Geistlichen daraufhin die Leichname derer, die wiederkehrten, ausgegraben und verbrannt. Auf diese Weise hat man sich von der Geißel dieser Gespenster befreit.« Cabrera legte die Beine übereinander. »Seit ungefähr sechs Jahren wird diese Gegend besonders von den Vampiren heimgesucht. Aber es gibt sie schon lange.«

»Sicher … So lange wie die Fantasie der Menschen«, stichelte D’Adorno.

»Sie wissen so gut wie ich, dass ein Feldscher des Graf-Jung-Daunischen Regiments und ein türkischer Arzt in ein Dorf nicht weit von hier reisten, um Vampire zu untersuchen. Die Leichen«, er beugte sich vor, »waren nach zwanzig Tagen in der Erde komplett unverwest geblieben, stellen Sie sich das vor! Nicht einmal eine Made war in sie gekrochen. Die Dorfbewohner köpften die Leichname daraufhin aus Angst und trieben dem toten Kerl, den sie als Ausgangspunkt allen Übels ver­muteten, einen Pflock durchs Herz. Es gab einen unnatürlich lauten Knacks. Dann verbrannten sie alle Leichen.« Er nahm wieder seine ursprüngliche Position ein. »Es gibt zahlreiche Vorfälle dieser Art, die bis ins sechzehnte Jahrhundert zurückreichen.«

Viktor runzelte die Stirn. »Warum hat man dann nichts von ihnen gehört?«

»Ich mag die Italiener nicht, aber man muss ihnen lassen, dass sie Verstand genug bewiesen haben, diese törichten Anfragen passend zu beantworten«, warf D’Adorno ein. »Deswegen hat man nichts davon gehört. Wir sind aufgeklärt, im Gegensatz zu den einfachen Gemütern. Ich sehe deren Aberglauben jeden Tag.«

»Der Ausdruck, den Sie umschreiben, lautet Arroganz«, parierte Cabrera lächelnd. »Die meisten dieser befallenen Gebiete befanden sich bis vor wenigen Jahren noch in türkischer Hand. Aber seit der Niederlage vor Wien und ihrem Rückzug dringen wir in die befreiten Gebiete vor und erfahren immer mehr über diese Blutsauger. Übrigens berichtete der französische Mercure galant in den Jahren 1693 und 1694 von weiteren Vampiren in Russland und Polen. Es hat niemanden interessiert. Mich auch nicht, bis ich sozusagen in Ungarn selbst damit konfrontiert wurde.«

Viktors Neugier war restlos entflammt. »Sie haben viel nachgeforscht?«

»So viel es mir nur möglich war. Ich empfehle Ihnen, wenn Sie tiefer in die Causa eindringen wollen, Karl Ferdinand von Schertzens Buch namens Magia posthuma. Es dürfte das erste Buch dieser Art sein und erschien 1707.« Cabrera nahm einen Bissen Nougat. »So viele Menschen können sich nicht irren.«

»Ich werde es lesen.« Viktor konnte sich kaum vom Mund des Grafen losreißen. Die Worte empfand er als eine Offenbarung, und sofort drängten neue Fragen nach. Eine sehr komplizierte Materie. Er leerte seinen Mokka und verlangte nach einem weiteren, auch wenn sein Herz bereits wild pochte. Wie hielten die Türken das bloß aus?

D’Adorno sah ihm die Faszination überdeutlich an. »Sie können noch so viele schlaue Bücher anschleppen, Marquis. Ich bleibe dabei, dass es vollkommener Aberglaube ist, der auf Einbildung von Einfältigen basiert«, sagte er süffisant. »Es wird bald eine rationale Erklärung für all das geben.« Er wühlte in seinen Unterlagen, bis er einen fleckigen Umschlag gefunden hatte, dann nahm er das Schreiben heraus. »Aber Sie sollten Ihre eigenen Erkenntnisse sammeln. Wenn Sie Zeit und Muße haben, einen kleinen Abstecher zu machen, ehe die große Pelzjagd beginnt, verweise ich Sie gerne an Medvegia.« Er wandte sich zur Karte. »Da, an der Morava. Ein Nest voller Deppen, die sich bei dem zuständigen Mann für die Belange des Dorfes in Jagodina über Vampire beschwert haben, die sie heimsuchen.« Er reichte den Brief an Viktor weiter. »Obristleutnant Schnezzer wird einen Medicus für hochansteckende Krankheiten aus ­Parakina entsenden, damit er der Sache nachgeht.«

»Also glaubt Schnezzer daran«, warf Cabrera ein.

»Nein. Er befürchtet, dass eine Seuche kursiert, welche die Dörfler nicht als solche erkennen«, schmetterte ihn der Marquis ab. »Bevor mir dort alles an Typhus ausstirbt, lasse ich Schnezzer gewähren.« Er legte eine der Münzen, die er von Viktor erhalten hatte, vor sich. »Was haltet Ihr von einer kleinen Wette, mein Freund?«

»Wenn Ihr gerne verliert, nur zu.« Cabrera zückte sein Portemonnaie und legte seinen Einsatz neben die Goldmünze. »Ich sage, dass es Vampire sind.«

Viktor überflog die Zeilen. Es wurde tatsächlich eine Klage über die Vampire vorgebracht. Schnezzers Verachtung über die Einfalt der Menschen war leicht zu erkennen. »Es sollen gleich zehn Untote sein?«

D’Adorno lachte. »Eine Krankheit«, wiederholte er sieges­sicher. »Mehr nicht.«

Viktor hatte den Entschluss gefasst, sich die Sache selbst anzuschauen; sein Herz raste bei dem Gedanken vor Aufregung und Freude gleichermaßen. Er würde schneller, als er geglaubt hatte, Vampire finden! »Ich bin äußerst gespannt, was ich Ihnen vermelden kann.«

Cabrera legte ihm warnend die Hand auf den Unterarm. »Lassen Sie sich nicht von der Ungläubigkeit des Marquis anste­cken, Herr von Schwarzhagen, und achten Sie auf sich, wenn Sie in Medvegia angelangt sind. Nehmen Sie ein Kreuz mit, nur zur Sicherheit, oder hängen Sie sich am besten gleich einen Ro­senkranz um den Nacken. Der Anblick des heiligen Kreuzes schwächt sie und wehrt sie ab.«

»Oder setzen Sie sich die Mütze verkehrt herum auf, tragen Sie die Taschen Ihres Mantel nach außen gestülpt und springen Sie auf einem Bein. Das wirkt sicherlich auch. Die Vampire werden sich dann totlachen. Gänzlich tot«, ergänzte D’Adorno spöttisch. Aber der Graf erwiderte die Herausforderung mit ­einem wissenden Lachen.

Viktor fand es bewundernswert, mit welcher Ernsthaftigkeit Cabrera sprach, obwohl D’Adorno das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam. »Das tue ich«, entgegnete er leiser als beabsichtigt. Seine Augen blieben an den vielen Flecken auf dem Umschlag hängen.

»Blut, werter Herr von Schwarzhagen«, sagte der Marquis amüsiert. »Die braunen, da oben in der Ecke, die stammen von mir und meinem Mokka, aber was wie Rost aussieht, das ist Blut. Es stammt vom ersten unglücklichen Boten.«

»Was stieß ihm zu?«, wollte Viktor wissen.

»Er ist vermutlich bei seinem eiligen Ritt mit dem Kopf an einer Astgabel hängengeblieben. Von ihm fehlt jede Spur, nur sein Pferd ist durchgekommen.« Er hob scherzhaft drohend den Zeigefinger. »Oh, ich sehe Ihrer beiden Augen an, welcher Art Ihre Gedanken sind. Nein, es waren keine Upire oder Vampire oder Wukodlaks und anderen Kreaturen der Nacht.« Er lachte, aber niemand stimmte ein. »Gut, Herr von Schwarzhagen, dann empfehle ich Ihnen, bald nach Parakina aufzubrechen. Ich gebe Ihnen einen Übersetzer mit, der Ihnen beisteht und das Kau­derwelsch dieser Menschen zu deuten vermag.« D’Adorno ­instruierte einen Diener, dann erhob er sich und reichte ihm die Hand. »Viel Glück bei der Jagd nach Pelzen und Vampiren.«

»Nehmen Sie meinen Dank und den meines Vaters«, antwortete Viktor, dann nickte er Cabrera zu. »Und Ihnen danke ich ebenso. Ich werden Ihren Rat beherzigen.« Er hinkte zum Ausgang, der Schweiß rann ihm aus den kurzen blonden Haaren und lief in die Augen. Er schwitzte durch diesen verfluchten Mokka wie ein Kutschergaul. Niemals mehr würde er von diesem verteufelten Getränk kosten!

Während er sich in seine Kutsche schwang und auf den Übersetzer wartete, begann sein Abenteuer, von dem er nicht ahnen konnte, welche Ausmaße es annehmen sollte.