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EXKARNATION - Impressionen: Wien1

"Immer, wenn ihn etwas zu sehr beschäftigte und seine Gedanken keine Rast einlegten, kam Gregor Dubois an diesen majestätischen, säulengetragenen Ort der Ruhe, den er mochte, seit er ihn zum ersten Mal gesehen und ehrfürchtig ein Buch aus den meterhohen Nussbaumregalen genommen hatte. Hierher führte eine unscheinbare graue Steintreppe, die nicht vermuten ließ, was sich hinter den großen, dunklen Holztüren eröffnete. Der Anblick bewegte, rührte ihn jedes Mal aufs Neue. (...)"

 

"(...) Der barocke Prunksaal der österreichischen Nationalbibliothek war ein Kleinod, das Dubois am liebsten alleine nutzte."

 

"Abends, wenn niemand sonst außer ihm hineindurfte."

 

"Die Fresken gehörten dann ganz alleine ihm, die alten Bücher, sogar das Licht, das hereinfiel, wurde gefühlt zu seinem unumschränkten Besitz."

 

"Er ging an eines der großen Regale und seine Finger fanden den Öffnungsmechanismus, ohne hinzuschauen. Ein Teil schwenkte zurück und erlaubte den Durchgang in ein kleines Zimmerchen, durch dessen Fenster das Abendlicht fiel. Hier bewahrte die Bibliothek weitere Kleinodien auf, in denen er gelegentlich interessiert blätterte.(...)"

aus: Markus Heitz: Exkarnation-Krieg der Alten Seelen, August 2014, Knaur-Verlag, München.

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