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Vampire! Vampire! ... es geht um das Historische zu den Vampiren.

Was sich über sie in Europa vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit an HISTORISCHEN BELEGEN findet und was der Volksglaube alles über Vampire sagt, welche Diskussion im 18. Jahrhundert geführt wurde, was man gegen Vampire tun kann und was man nicht tun sollte, warum manche vom Schicksal ausgesucht wurden, dass Vampire einen Zähltick haben (ich sage nur: Graf Zahl!) ....  und vieles mehr.
Das Ganze würde ich als Lach- und Sachbuch bezeichnen.
Kostprobe?
Gerne:

Im westlichen Europa am Anfang des 18. Jahrhunderts war von Vampiren kaum etwas zu hören oder zu sehen. In den Köpfen der Menschen waren zu dieser Zeit eher Erinnerungen an Hexenverfolgungen und –prozesse präsent, die vor allem im 17. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreicht hatten.

1725 wurde im Umland Wiens eine „entsetzliche Begebenheit“, sprich Vampirbefall, aus einem Dorf namens Kisolova bekannt und durch Flugblätter verbreitet. Ansonsten blieben diese Nachrichten aber weitgehend unbemerkt.

Sieben Jahre später kam der Höhepunkt der in einer regelrechten Vampirhysterie gipfeln sollte, von der ganz Westeuropa ergriffen wurde.
Ausgelöst wurde sie 1732 durch die nun international verbreitete Nachricht über den Vorfall in Medvegia, bei dem etwa ein Dutzend Vampire ein Dorf terrorisierten, Menschen quälten und töteten.
Richtig: ein Dutzend!
Die fast unglaublichen Ungeheuerlichkeiten über lebende Tote, die nachts Menschen nachstellten, um ihnen das Blut auszusaugen, nahmen von nun an zu und wurden immer öffentlicher.
Man kramte in Archiven, erinnerte sich plötzlich an Vampirbegebenheiten aus früheren Jahren, die damals wohl untersucht oder zur Kenntnis genommen worden waren, allerdings nicht die Beachtung gefunden hatten, wie sie sie im Nachhinein erfahren sollten.
Das Besondere an Medvegia ist, dass der Vampirglaube und die Ereignisse nicht als abergläubisches Phänomen ungebildeter Landbevölkerung abgetan wurden,
- sondern dass die Obrigkeit des Kaiserreichs Österreich-Ungarn gleich zwei (!) Untersuchungskommissionen, bestehend aus hochrangigen Offizieren und Ärzten, in das Gebiet entsandte, um die Begebenheit zu erforschen.

Genau diese Berichte aus dem Jahr 1732, welche die Existenz der Blutsauger nicht anzweifelten, sondern vielmehr den Volksglauben bestätigten, waren es, welche die Neugier im westlichen Europa erregten und eine Lawine ins Rollen brachten.Kein Scherz!In der Folge beschäftigten sich hoch dotierte Expertenkommissionen von angesehenen internationalen Universitäten genauso fieberhaft mit den Vorfällen wie Laien, Geistliche und Schriftsteller. Es erschienen Unmengen von Büchern, Artikeln und Stellungnahmen, welche die Vampire mit Hilfe der unterschiedlichsten Theorien erklären wollten. Oder das Phänomen schlicht als Lüge und Trugbild abtaten.Wer sich die Originale der Berichte anschauen möchte und die Reise nicht scheut: Das Wiener Hofarchiv verwahrt die Originalakten, Schriftwechsel und Anordnungen des Kriegsrates zu den Vampirfällen bis zum heutigen Tag. 

... und nun noch was zum Vampir aus dem VOLKSGLAUBE:

 WER WIRD ZUM VAMPIR ?

Wer viel Pech hat, kann bereits vor der Geburt zum Vampirdasein nach seinem Tod verurteilt sein.

So ist dieses Schicksal unehelich geborenen Kindern unehelich Geborener bestimmt.1 Sieht in Galizien eine schwangere Frau einen Priester an [Anm. d. A.: vermutlich im Sinne von begehren], muss das Kind zum Vampir werden.2 Wird in Rumänien eine schwangere Frau von einem Vampir angeschaut und dadurch mit einem Zauber belegt, vor allem wenn sie über den sechsten Monat hinaus schwanger ist, und nicht durch Segnung vom Fluch befreit, endet das Kind als Vampir;3 ein weiteres Indiz dafür, dass in der Schwangeren ein Vampir heranwächst, ist ihre Weigerung, Salz an das Essen zu geben.4

Jetzt wird es sehr dämonisch-romantisch:

In der Ukraine und Kleinrussland glaubte man, dass Vampire aus der sexuellen Vereinigung zwischen einer Hexe mit einem Werwolf oder dem Teufel entstehen!5 Das Donnern und Brausen eines tobenden Frühlingssturmes verkündete die Hochzeit zwischen einem Teufel oder Werwolf und einer Hexe, der Blitz verkörperte die Geburt des Vampirs.6

DAS nenne ich doch mal schick! Würden Autoren so etwas in einen Roman einbauen, hieße es gleich wieder: Bäh, wie kitschig und doof.


Wer die Schwangerschaft also unbeschadet überstanden hat, sollte sich nicht zu früh freuen.

Es kann auch passieren, dass das Schicksal einen Menschen zum Vampir bestimmt.7

Erkennbar sind solche Pechvögel bei den Kaschuben an angeborenen Zähnen8, einer „Glückshaube“9 (Reste der Fruchtblase) auf dem Kopf, einem roten Fleck beziehungsweise Muttermal10 oder anderen körperlichen Auffälligkeiten11, wie beispielsweise Schwanzreste.12

Apropos körperliche Auffälligkeiten: Ein Kind mit einer dritten Brustwarze ist bei den Rumänen verdächtig.13 Augenfällig nach russischem Glauben sind spätere Vampire zu Lebzeiten als Mensch durch Fehlen des Nasenknochens14, die gespaltene Unterlippe15, dichte, zusammengewachsene Augenbrauen16 oder eine doppelte Reihe von Zähnen.17 Anfällig für das Vampirtum sind in manchen Ländern Kinder mit blauen Augen18 und Menschen mit einem bestimmten Rotton in der Haarfarbe.19 Rothaarige hatten es eben noch niemals leicht.

Weil bei Flückinger ein Säugling erwähnt wurde: Totgeburten und ungetauft gestorbene Kinder werden in Rumänien zu Vampiren.20 Einige Bulgaren glauben, dass der siebte Sohn einer Familie zu sein zum Vampirdasein führt.21


Vorhin war die Rede davon, dass Vampire auch mal sexuell aufdringlich wurden. Bei der eigenen Frau oder auch woanders.

Nichts spricht im Volksglauben dagegen, dass eine Frau von einem Vampir schwanger werden kann. Man ahnt es: Auch von Vampiren gezeugte Kinder können durch Vererbung nach ihrem Tod zum Blutsauger werden.22


Na, enttäuscht?

Noch immer nicht unter den Kandidaten für ein späteres Vampirdasein?

Oder eher froh, die dunkle Seite bislang verpasst zu haben?

Keine Angst, es geht noch weiter.

Ich wette: Am Ende des Kapitels ist JEDE LESERIN und JEDER LESER des Buches so gut wie Vampir. Ich sehe bereits die Schlagzeile einer Boulevardzeitung vor mir: „Wir sind Vampir!“

Denn für einen Erwachsenen gibt es ebenfalls genügend Ereignisse, die einen Menschen nach seinem Ableben zum Blutsauger werden lassen.

Wer an Festtagen arbeitet, den trifft es in Dalmatien ebenso wie starke Flucher, von den Eltern Verfluchte und denjenigen, der mit seiner Gevatterin (Patin) schläft.23 Menschen, die ihrem Auftrag, Rache zu nehmen, nicht nachkommen, werden zu Vampiren.24

Exkommunikation spielt eine große Rolle im Vampirglauben.

Exkommunizierte der Orthodoxen Kirche, vor allem in Russland und Griechenland, sind prädestiniert dazu.25. Nach orthodoxem Glauben wird der exkommunizierten Seele der Zugang in den Himmel verweigert. Sie bleibt im unverwesten Körper zurück, bis der Bann vom Exkommunizierten genommen wurde - eine mögliche Erklärung dafür, weshalb sich gerade in Ländern mit orthodoxer Religion der Vampirglaube stark ausbreitete.26

Machos und Liebeshungrige aufgepasst: Hat sich ein Mann zu sehr als Liebhaber betätigt, wird er nach der Vorstellung muslimischer Zigeuner in Pristina, Pec oder Prizren als Vampir zurückkehren.27

Aber auch wer vorbildlich lebt, ist nicht sicher.

Unschuldige kann es ebenfalls treffen, wie beispielsweise Verhexte, Ermordete, Un- oder falsch Bestattete28, Ungerächte29 sowie von einem Vampir geplagte beziehungsweise getötete Menschen.30 Wer in Rumänien in der Nacht des Heiligen Andreas, 30. November, im Freien schläft, hat sein Schicksal nach dem Tod bestimmt.31 Isst man vom Fleisch eines Schafes, das von einem Wolf gerissen wurde, wird man nach griechischer Ansicht ebenfalls nach dem Tod zum Vampir.32

Aber auch Meineidige, Selbstmörder, Räuber, Mörder und andere Straftäter33, Menschen, die vor Gericht falsch aussagen34, betrügerische Barmädchen (!) und Prostituierte35 sowie besonders bösartige Menschen36 werden zum Vampir. Genauso Hexer und Zauberer37, Werwölfe38, wer im Groll stirbt39, Kirchenabtrünnige40, zum Islam bekehrte Christen, Priester mit Todsünden und alle diejenigen, welche gegen die Gebote der Kirche verstoßen haben.41

So, spätestens JETZT habe ich meine Wette gewonnen, nehme ich an. Es dürfte so ziemlich jeder Christ auf der Liste stehen.

Ich sage ja: Es gibt theoretisch mehr Vampire, als man annimmt. Praktisch würde ich mir dazu niemals ein Urteil erlauben.

Ist da tatsächlich doch jemand, der alle zehn Gebote geachtet hat und immer noch nicht unter Vampiren ist?

Wohlan, es geht noch weiter.

Auch unbußfertig Gestorbenen droht das Vampirschicksal, besonders Trunksüchtigen, Schlaganfallopfern (!), Andersgläubigen und den ersten Opfern einer ansteckenden Seuche.42

Schlaganfall? Wie unschön. Denn die Statistik sagt, dass der Schlaganfall weltweit die dritthäufigste Todesursache ist. In Deutschland erleiden jährlich 165000 Menschen einen Schlaganfall, etwa 65000 der Betroffenen sterben im Verlauf eines Jahres. Muss ich dazu noch mehr schreiben?

Aus russischer Sichtweise war es so, dass solche Personen, die eines plötzlichen, unnatürlichen oder gewaltsamen Todes gestorben waren, von der Erde nicht aufgenommen würden, weil diese über die unreinen Leichname erzürnt ist.43

Außerhalb von Moskau, Nowgorod und anderen großrussischen Städten wurden so genannte „Armenhäuser“, große und tiefe Gruben als Sammellager für Selbstmörder, Erfrorene, an Seuchen Verstorbene und Menschen nichtorthodoxer Konfession angelegt. Sie blieben bis zum Donnerstag nach Ostern offen, an dem eine kollektive Messe gelesen und die Grube zugeschüttet wurde.44


Selbst wer einfach nur entgegen aller Wahrscheinlichkeiten lang lebte, kam in Gefahr: In Russland wurden sehr alte Menschen als potenzielle Vampire angesehen.45 Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung Deutschlands ein Problem, das uns stark beschäftigen wird. Von Japan ganz zu schweigen.

Zur Beruhigung sei gesagt, dass es vielleicht einfacher ist, vor einem Baby-Vampir und einem Rentner-Vampir zu flüchten als vor den Jungen, Dynamischen.



Hatte ich es schon erwähnt? Dass man auch nach dem Tod nicht sicher davor ist, ein Blutsauger zu werden?

So genügt es, wenn ein Tier unter der Leiche oder dem Sarg durchkriecht; besonders schlimm waren Hund oder Katze46, generell wenn ein unreines Tier, wie Elster, Henne, Hündin und Katze, über die Leiche oder den Sarg kriecht oder fliegt47 Für Rumänien findet sich der spezielle Fall, dass eine Fledermaus, die über die Leiche fliegt, einen Toten zum Vampir werden lässt.48

Um wieder ein bisschen Romantik hineinzubringen: In der Ukraine herrscht die Vorstellung, dass, wenn ein Mensch bei seinem Tod vom Steppenwind berührt wird, er nach seinem Tod als Blutsauger enden muss.49

Ebenso gefährlich ist es, wenn der Schatten eines Menschen50 oder ein „unreiner Schatten“ auf die Leiche fällt.51 Das wird vor allem Bestatter nachdenklich machen.

Die orthodoxen Zigeuner in Kosovo-Metohija kennen allerdings ein Mittel, die Wandlung abzuwenden, sollte ein lebendes Wesen über den Sarg gesprungen sein: Sie legen - bevor der Tote im den Sarg platziert und im Haus aufgebahrt wird - eine Feile, eine kleine Säge oder ein kleines Beil in den Sarg. Der Gegenstand wird herausgenommen, wenn die Leiche in den Sarg kommt, die wandlungsabweisende Wirkung bleibt aber bestehen.52

Ist der Sarg nach dem Volksglauben in Oldenburg nicht tief genug vergraben worden, wird der Tote zum Vampir.53 Schreitet ein Mensch oder ein Tier über das Grab, muss der Leichnam ebenfalls zum Vampir werden.54 Das nächste Mal Acht geben, wenn ein Besuch auf dem Friedhof ansteht, und sich umschauen, wie viele Leute beim Herrichten der Gräber darüber laufen ...

Apropos Ruhestätte: Fällt ein Tropfen Blut auf dem Friedhof nachts auf das Grab, wandelt sich der Tote darin zum Vampir.55


Jetzt kommt die Hölle ins Spiel.

Auch der Teufel56 oder ein höllischer Geist57, der in einen Leichnam fährt, wird verantwortlich für den daraus entstehenden Vampir gemacht. Böse Zauberer sind ebenfalls in der Lage, aus Leichen Vampire entstehen zu lassen.58

Einen Sonderfall, der nur in einem Buch auftaucht, ist die Nekrophilie: „Ähnlich ist der Glaube, dass ein totes Frauenzimmer zum Vampir werden müsse, falls sich ein Mann mit ihrem Leichnam vergißt.“59

Genauso besonders sind zudem diese aufgeführten Möglichkeiten: Zum Blutsauger wird, dessen Bruder ein Schlafwandler ist oder dessen Schatten zu Lebzeiten gestohlen wurde.60 Seines Bruders Hüter zu sein, macht somit echten Sinn.

Ein Bericht aus Rumänien besagt, dass der, welcher mit einer offenen Wunde, die nicht bedeckt ist, beerdigt wurde, zum Vampir wird.61 Die Schlachtfelder der Welt, eine Brutstätte der Vampire! Oder stammt daher der Brauch, die Toten in Feuerpausen einzusammeln und begraben?

Ein weiterer Ausnahmefall ist der Glaube, dass nur der zum Vampir werden kann, wer über zwanzig Jahre alt geworden ist.62 Das sollte für die Fahranfänger jedoch keine Entschuldigung sein, mit beiden Füßen auf dem Gas zu stehen.

In Anlehnung daran taucht der Brauch auf, Personen, die vor ihrer dem Menschen bei seiner Geburt bestimmten Lebenszeit gestorben sind, vorsichtshalber an „wüsten Orten“ (Tümpel, Seen, Schluchten, verlassene Gegenden) abzulegen, sie gar nicht zu beerdigen oder nur mit Holz und Ästen zu bedecken.63 Auch sie wurden verdächtigt, Vampire zu werden.64

1 Hertz, Wilhelm: Der Werwolf. Beitrag zur Sagengeschichte. Stuttgart 1862, S. 123; Hock, S. 21; Sturm/Völker, S. 78; Barber, S. 30.

2 Hock, S. 22.

3 Masters, S. 91.

4 Summers (1980), S. 303.

5 Afanas’ev, Aleksandr: Poetic Views of the slavs regarding Nature. In: Perkowski, Jan Louis: Vampires of the Slavs. Cambridge 1976, S. 160; Wright, Dudley: Vampires and Vampirism. London 19242, S. 110.

6 Ebda, S. 166.

7 Hock, S. 22; Hertz, S. 123; Hellwig, S. 23; Perkowski, Jan Louis: The Vampire-A study in Slavic bi-Culturism. In: ders: Vampires of the Slavs. Cambridge 1976, S. 136; Havekost, Peter: Die Vampirsage in England. Diss., Halle 1914, S. 38; Barber, S. 30.

8 Mannhardt, W.: Über Vampyrismus. In: ZS für deutsche Mythologie, Bd. IV, S. 260; Hertz, S. 123; Hock, S. 22; Sturm/Völker, S. 79; Hellwig, S. 23; Perkowski, The Vampire, S. 137; Afanas’ev, S. 162; Bargheer, Ernst: Eingeweide: Lebens- und Seelenkräfte des Leibesinneren im deutschen Glauben und Brauch. Leipzig 1931, S. 88.

9 Mannhardt, S. 260; Hock, S. 22; Sturm/Völker, S. 79, Hellwig, S.23; Temme, J.D.H.: Die Volkssagen von Pommern und Rügen. Hildesheim/ New York 1976, S. 307; Hertz, S. 123; Afanas’ev, S. 162; Burkhart, S. 225.

10 Mannhardt, S. 260; Sturm/Völker, S. 79; Hellwig, S.23; Hertz, S. 123.

11 Hertz, S. 123; Hellwig, S.23; Barber, S. 30.

12 MacKenzie, S. 91; Cremene, S. 39, Senn, Harry A.: Were-Wolf and Vampire in Romania. East European Monographs. Boulder 1982, S. 61.

13 Cremene, Adrien: La mythologie du vampire en Roumanie. Monaco 1981, S. 38.

14 Afanas’ev, S. 162; Hertz, S. 123.

15 Hertz, S. 123.

16 Moszynski, Kazimierz: Slavic Folk Culture. In: Perkowski, Vampires of, S. 180.

17 Ebda, S. 182.

18 Summers (1928), S. 181.

19 Summers (1928), S. 182.

20 MacKenzie, Andrew: Dracula Country. Travels and Folk Beliefs in Romania. London 1977, S. 89.

21 Cremene, S. 18.

22 Hellwig, Albert: Verbrechen und Aberglaube. Skizzen aus der volkskundlichen Kriminalistik. Aus: Aus Natur und Geisteswelt. Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen, Band 212, Leipzig 1908, S. 23.

23 Hertz, Dr. Wilhelm: Der Werwolf. Beiträge zur Sagengeschichte. Stuttgart 1862, S. 123; Hock, S. 22/23; Krauß, S. 125; Afanas’ev, S. 160; Wright, S. 22.

24 Summers (1928), S. 141.

25 Ralston, W.R.S.: The songs of the russian people. London 1872, S. 409, 412; Andree, S. 88; Hertz, S. 123; Sturm/Völker, S. 78; Afanas’ev, S. 160; Wright, S. 20.

26 Sturm, Völker, S. 79.

27 Vukanovic, S. 210.

28 Sturm/Völker, S. 78; Burkhart, S. 245; Lee, B. Demetracopoulou: Greek accounts of the vrykolakas. Journal of american Folkore 55 (1942), S. 127; Blum, Richard/Blum, Eva: The dangerous hour. The lore of crisis and mystery in rural greece. New York 1970, S. 71.

29 Summers (1928), S. 140.

30 Hertz, S. 123; Wright, S. 5, S. 79; Barber, S. 32.

31 MacKenzie, S. 89.

32 Masters, S. 73.

33 Máchal, Jan: Slavic Mythology. In: Perkowski, Jan Louis: Vampires of the Slavs, Cambridge 1976, S. 24; Krauß, S. 125; Sturm/Völker, S. 78; Wright, S. 22; Barber, Paul: Vampires, burial and death: Folklore and reality. New York 1988, S. 30.

34 Masters, S. 91.

35 Burkhart, Dagmar: Vampirglaube und Vampirsage auf dem Balkan. In: Beiträge zur Südosteuropa-Forschung. München 1966, S. 216.

36 Havekost, S. 38; Burkhart, S. 216.

37 Sturm/Völker, S. 78; Hellwig, S. 23; Máchal, S. 24; Afanas’ev, S. 160; Moszynski, S. 182; Wright, S. 22; Barber, S. 30; Burkhart, S. 216.

38 Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. VI, S. 818. Hrsg. Hoffmann-Krayer, E./ Bächtold-Stäubli, Hanns, Berlin/ Leipzig 1934/35; Afanas’ev, S. 160; Burkhart, S. 216; Schneeweis, S. 8/9.

39 HWB d.dt. Abergl, S.818; Sturm/Völker, S. 78.

40 Masters, S. 178.

41 HWB d.dt. Abergl, S.818; Sturm/Völker, S. 78; MacKenzie, S. 89; Máchal, S. 24, Afanas’ev, S. 160; Moszynski, S. 182.

42 Haase, S. 329; Hellwig, S. 23; Máchal, S. 24; Barber, S. 30 und 34; Burkhart, S. 216.

43 Afanas’ev, S. 165; Haase, S. 329.

44 Haase, S. 329.

45 Moszynski, S. 182.

46 Krauß, S. 126; Hock, S. 23; Máchal, S. 25; Afanas’ev, S. 161.

47 HWB d.dt. Abergl, S.818; Krauß, S. 125; Mannhardt, S. 265; Máchal, S. 25; Afanas’ev, S. 161; Vukanovic, S. 208.

48 Cremene, S. 84.

49 Afanas’ev, S. 169.

50 Krauß, S. 126.

51 Máchal, S. 25.

52 Vukanovic, S. 208.

53 Strackerjan, L.: Aberglaube und Sagen aus dem Herzogthum Oldenburg. Vol.1. Oldenburg 1867, S. 154.

54 Ralston, S. 412; Andree. S. 84; Wright, S. 111.

55 Cremene, S. 85.

56 Mannhardt, S. 265.

57 Mannhardt, S. 265; Máchal, S. 24; Afanas’ev, S. 160; Vukanovic, S. 210; Wright, S. 111.

58 Barber, S. 30.

59 Krauß, S. 126.

60 Cremene, S. 31 und 82.

61 Weigand, Gustav: Volksliteratur der Aromunen. Leipzig 1894, S. 122.

62 Krauß, S. 127.

63 Haase, Felix: Volksglaube und Brauchtum der Ostslawen. Hildesheim/N.Y. 1980, S. 309.

64 Knoop, Otto: Volkssagen, Erzählungen, Aberglauben, Gebräuche und Märchen aus dem östlichen Hinterpommern. Posen 1885, S. 167.