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340-341
340
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Die Kensustrianische
Revolution
Nach jahrzehntelanger Herrschaft der Priesterkaste übernehmen die Krieger
die Spitze des Kastensystems, führen ein eisernes Regiment im Reich und
brechen alle Verbindungen zum übrigen Ulldart ab. Fremde werden ausgewiesen
oder, wenn sie der Aufforderung nicht schnell genug nachkommen, getötet.
Tersion und Ilfaris rüsten sich für einen eventuell bevorstehenden Angriff.
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342 |
Kensustria nimmt sich das theoretische Recht auf Seehandel. Als Agarsien und Palestan eine Scharmützeleinheit an die kensustrianische Küste senden, werden die 60 Schiffe von nur zehn kensustrianischen versenkt. |
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342-347
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345
346
347
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Rogogard verdrängt die
palestanischen Händler mit Hilfe der Ontarianer aus Rundopāl und dem Fischexport.
Die Kontore werden übernommen, der Handel mit den begehrten rundopālischen
Produkten liegt mit einem Schlag in den Händen von Rogogard.
Palestan protestiert und schickt eine Scharmützeleinheit,
die allerdings von einer rogogardischen Übermacht ausradiert wird. Palestan
rüstet sich daraufhin zum Krieg, attackiert daraufhin von den kalisstronischen
Kontoren aus, um den 1000-jährigen Vertrag nicht zu verletzen, die rogogardische
Hauptstadt, greift zudem auf die Hilfe von Kalisstron zurück, die den
Seeräubern nur zu gerne die Segel reffen. Als Sturmversuche erfolglos
sind, verhängt Palestan ein Embargo gegen die Hauptinsel Verbroog.
Die rogogardische Flotte liegt zu dieser Zeit vor der rundopālischen
Küste, formiert sich zum Angriff gegen die palestanische Blockade.
Während des Seegefechtes vernichtet ein Sturm sowohl die
rogogardischen als auch die palestanischen Schiffe.
Palestan hat dank seines Reichtums die Verluste schnell
ausgeglichen, verhängt sofort wieder ein Handelsembargo gegen Rogogard.
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347 |
Palestan und Agarsien verstärken ihre Langstreckenhandelsrouten, gestehen deshalb den übrigen ulldartischen Reichen in begrenztem Maß Seehandelsrecht bis auf Widerruf zu und mit der Auflage, das Embargo gegen Rogogard aufrechtzuerhalten. |
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350 |
Kensustria erlaubt wieder den Besuch des Landes. Die Ansiedlung ist aber nur unter besonderen Umständen gestattet. |
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362 |
Rogogard spürt die Auswirkungen des Embargos inzwischen sehr empfindlich und schließt einen Vertrag mit Agarsien ab, um an wertvolles Holz für neue Schiffe zu gelangen. Die Festungen werden wieder aufgebaut und verstärkt. |
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370 |
Rogogard verfügt wieder über eine starke Flotte, erklärt Palestan den Kaperkrieg und "scharmüzelt" jedes erreichbare palestanische Schiff im Nordmeer, übernimmt dabei immer die Fracht und verkauft sie billiger. |
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387 |
Zum ersten Mal erscheinen kensustrianische Söldner, die sich entweder als Scharmützeleinheiten oder Zweikämpfer anbieten. Aber immer nur an ein Königreich. |
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396 |
Die Baronie Bijolomorsk spaltet sich von der Großbaronie ab und möchte den Anschluss an Tarpol erreichen. |
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408- 411 |
Kensustria legt auch die letzten Stückchen Sumpf trocken und stellt die Kreaturen vor die Wahl, entweder friedlich mit ihnen zusammen zu leben oder zu sterben. Die Grenzen werden außerdem wieder für eine bedingungslose Besiedelung geöffnet. Die Gelehrtenkaste übernimmt heimlich das Ruder in Kensustria, obwohl die Kriegerkaste nach wie vor offiziell die Regierung stellt. |
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409 |
Tersion hat seine Bergbautechniken mit der Hilfe von kensustrianischen und angorianischen Ingenieuren perfektioniert, kurbelt den Abbau in großem Maße an, fährt den Verkauf jedoch systematisch zurück und steigert somit den Erzpreis künstlich in die Höhe. |
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416 |
Die Regentin von Tersion heiratet im zarten Alter von drei Jahren den 3. Sohn des Kaisers von Angor. Als Hochzeitsgeschenk erhält sie 100 Schiffe zur Bewachung der tersionischen Handelsschiffe und der Küste. |
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426 |
Ein Toleranzedikt, unterzeichnet von allen Königreichen außer Kensustria, gesteht allen nicht straffällig gewordenen K'Tar Tur das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu. Lynchjustiz und Übergriffe werden unter schwere körperliche Strafen gestellt. |
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426-428 |
Die Ontarianer legen durch Streik und Blockaden den Warenhandel in Serusien, Hustraban und Aldoreel lahm. Indirekt betroffen werden Borasgotan, Palestan und Agarsien, bei denen sich sofort Lebensmittelknappheit im Hinterland einstellt. Die Ontarianer erhalten größere Rechte und die Erlaubnis, eigene Truppen mit den Transporten schicken zu dürfen. |
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429 |
Die Baronien Kostromo und Bijolomorsk entdecken neue Iurdumvorkommen. |
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Ab 430... |
Abgesehen von Tūris, Kensustria und Rogogard, haben die wenigsten Heere große Kampferfahrung, dienen in den gewaltigen Reichen als Polizeiinstanz, die in kleineren Kontingenten Gouverneuren, Grafen, Adligen oder anderen königlichen Verwaltern als Truppen unterstellt sind und sich höchstens mit Bauern oder mit Wegelagerern herumschlagen müssen. Selbst die Monster wären nicht mehr so gefährlich wie früher, sagt man sich. Die Ontarianer haben den Landferntransport fest in der Hand, kleinere Unternehmen sind ohne Chance auf große Gewinne. In letzter Zeit häufen sich die Beschwerden seitens der Kleinhändler über die Begleittruppen der Ontarianer, die regelrecht als Schläger eingesetzt werden. Rogogard verkommt zu einem grundsätzlichen Piratenstaat, der sich mehr und mehr an Frachtschiffen aller Reiche vergreift. Tabu scheinen dabei sonderbarerweise die agarsienischen Schiffe zu sein, die Rogogard selbst ansteuern. Die Inselfestungen ragen mächtig wie nie zuvor in den Himmel und trotzen seit dem kalisstronischen Unternehmen jeder Gefahr. Unabhängigkeitsbestrebungen zeigen die tarpolischen Distrikte im Osten, hauptsächlich Worlac. Auch die 300 Großbauern versuchen, gegen den König zu intrigieren, um an noch mehr Macht zu gelangen. Borasgotan hat wegen seiner Größe und Unübersichtlichkeit zunehmend mit Räuberbanden zu kämpfen. Die Dörfer und Städte im Süden inmitten der großen Nadelwälder werden von geheimnisvollen Kreaturen heimgesucht. Kensustria ist wieder offen wie vor der Machtübernahme der Kriegerkaste. Fremde dürfen tun, was sie möchten, so lange sie sich an die Gesetze und Kastenbesonderheiten halten. Ilfaris ist Kur- und Wohnungsort, Schlemmertempel und Urlaubsziel für die Reichen und Mächtigen Ulldarts geworden. Die Zahl der Lustschlösser liegt inzwischen bei weit über 800 Stück. Agarsien und Palestan führen in Ulldart Preiskrieg, und haben das Seehandelsrecht der anderen Staaten weitgehend rückgängig gemacht, um ihre Stellung zu sichern und zu re-etablieren. Serusien, Hustraban und Aldoreel fahren Rekordernten ein, der Kornpreis ist niedrig wie nie zuvor. Rundopāl verzeichnet einen Rückgang der Fangergebnisse, die Fischschwärme scheinen sich andere Routen zu suchen. Verstärkt Wale und andere Großfische werden nun gefangen und verarbeitet. Hustraban hat verstärkt Probleme mit seiner größten Sumpffläche, von der aus die Kreaturen geordnete Raubzüge starten. Tūris sichert seine Iurdumvorkommen mit Festungen und Bastionen gegen rogogardische Freibeuter ab. Vom Wirtschaftlichen her stehen die meisten Königreiche, abgesehen von Rogogard und Borasgotan, relativ gut da. Die heimliche Macht auf Ulldart ist Tersion, da die Königin dank der Heirat mit dem 3. Kaisersohn ein riesiges militärisches Potential auf Abruf bereit hat, ohne gegen die Bestimmungen des 1000-jährigen Vertrages zu verstoßen. Die meisten Konflikte werden über die Diplomatie beigelegt. Kriege und Scharmützel werden aus Kostengründen vermieden. Der Zweikampf ist bestimmend und billiger. Heiratspolitik und eine ausgeklügelte Bündnispolitik sowie Handelsabkommen sind probate Möglichkeiten, das Territorium zu sichern oder sogar zu erweitern, ohne dabei einen Zweikampf oder ein Scharmützel zu riskieren. |